Rock regional mit Red Carpet und Blackout im Bad Hersfelder Buchcafé

Mit Spaß auf der Bühne

Erster Auftritt: Red Carpet mit (von links) Lars Braun, Marcel Sandrock, Jonathan Herr, Moritz Weiser und Marius Heußner.

Bad Hersfeld. Es war ihr erster Auftritt und da ist ein wenig Aufregung ganz normal. Ihre Ankündigung, ein abwechslungs- und ideenreiches Rockrepertoire zum Besten zu geben, lösten die fünf Jungs von „Red Carpet“ aber wie versprochen ein.

Jonathan Herr (Gesang) , Marcel Sandrock (Gitarre), Marius Heußner (Gitarre), Lars Braun (Bass) und Moritz Weiser (Schlagzeug) präsentierten sich rockig und auch mal gefühlvoll und hatten neben Songs wie „She hates me“ von Puddle of Mud oder „Little Monster“ von Royal Blood auch Bekannteres wie „Wake mit up“ von Avicii oder „Can’t“ stop von den Red Hot Chili Peppers im Programm.

Auf jeden Fall sollten Rockfans sich den Namen „Red Carpet“ merken. Von der Band wird man sicher noch hören.

Völlig entspannt und mit jeder Menge Freude am Musikmachen legte „Blackout“ los und ließ es mit „Boys of Summer“ gleich richtig krachen. Die Band mit Frederich Weiser (Gitarre/Gesang), Ann-Kathrin Wenzel (Gesang), Max Reuning (Bass/Keyboard), Christian Nieding (Lead-Gitarre) und Felix Zacharias (Schlagzeug) spielt seit sechs Jahren zusammen, hatte allerdings in den vergangenen zwei Jahren kaum noch Proben oder Auftritte gehabt, weil die Bandmitglieder nach dem Abitur weit verstreut in der Republik leben und studieren.

Eigentlich sollte das Konzert im Buchcafé das wirklich allerletzte sein, doch hatten die vier Musiker und ihre Sängerin so viel Spaß, dass sie bereits über ein nächstes Mal nachdenken.

Drei Stunden

Drei Stunden lang rockte Blackout die Bühne und hatte, obwohl es nur ein Probenwochenende vorher gegeben hatte, neben bekannten Songs auch allerlei Neues im Programm. Dabei scheuen sich die jungen Musiker auch nicht davor, tief in die Oldie-Kiste zu greifen und zeigen, dass Songs wie „Born to be Wild“, „Cocain“, oder „You give Love a bad Name“, zu denen schon ihre Eltern in jungen Jahren Party machten, auch heute noch funktionieren.

Zwischendurch wagte die Band auch Experimente und lieh sich immer mal wieder des Bassisten Lars Braun von Red Carpet aus, wenn Max Reuning an Keyboard wechselte. Nicht alles gelang, was aber der Stimmung und der guten Laune keinen Abbruch tat. Man merkt den Musikern ihre Erfahrung und ihr Selbstbewusstsein an. Schließlich ist jeder von ihnen richtig gut an seinem Instrument. Das stellte auch Felix Zacharias mit seinem Schlagzeug-Solo unter Beweis.

Von Christine Zacharias

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