Förderstätten in Sorga heizen mit umgebauter Anlage – CO2-Ausstoß reduziert

Sozial und ökologisch

Umweltfreundlicher heizen: Peter Ullrich (Zweiter von rechts) und Bernd-Peter Pohle von der Firma Ullrich übergaben die neue Heizungsanlage an den Vorstand des Vereins Soziale Förderstätten, vertreten durch den Vorsitzenden Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt (rechts), seine Stellvertreterin Jutta Preiß-Völker (links) und Alfred Schüler (3.v on links). Foto: nh

Sorga. Was tut sich in unseren Einrichtungen, in denen behinderte Menschen wohnen oder arbeiten? Dieser Frage ist der Vorstand des Vereins Soziale Förderstätten vor wenigen Tagen nachgegangen. Stationen der jährlichen Rundreise durch die verschiedenen, vom Verein getragenen Einrichtungen waren dabei auch die Wohnstätte Sölzer Höfe in Sorga sowie der neue Werkhof in Bebra.

Startschuss

Erster Vorsitzender Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, seine Stellvertreterin, Pfarrerin Jutta Preiß-Völker, sowie das geschäftsführende Vorstandsmitglied Alfred Schüler und der Leiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes Ulrich Völke, nutzten den Besuch der Wohnstätte Sölzer Höfe auch dazu, die neue Heizungsanlage in Betrieb zu nehmen, die mit Fördergeld der Kreditanstalt für Wiederaufbau finanziert wurde. Peter Ullrich, Inhaber der Firma, die den Umbau übernommen hatte, übergab die Anlage an den Vorstand.

Dabei erklärte Ullrich die neue Technik und versicherte, sie werde sich bereits in etwa zehn Jahren amortisiert haben. Zum System der neuen Heizung gehören 58 Quadratmeter Röhren-Kollektoren, die auf dem Dach installiert sind und die Heizungsanlage unterstützen, außerdem ein Gasbrenner, der seine Leistung dem Bedarf des Gebäudes stufenlos anpasst.

Durch die Neuerungen spart das Heizsystem nun jährlich etwa 70 000 kWh Gas und somit etwa 14 000 Kilogramm CO2 ein.

Hallen renoviert

Beim Besuch des neuen Werkhofes in Bebra, der seit dem vergangenen Jahr betrieben wird, informierte sich der Vorstand über den Stand der Baumaßnahmen. Seit der Übernahme wurden Hallen und Außenanlagen umfassend renoviert.

Otto Stang, Bereichsleiter für den Werkhof und die dort installierte Grünlandgruppe, informierte die Besucher über die verbesserten Nutzungsmöglichkeiten, die sich nach Abschluss der Bauarbeiten bieten. Einige Einsatzgeräte, die derzeit noch an verschiedenen anderen Standorten untergebracht sind, werden dann in den Hallen Platz finden. „Das wird eine große Vereinfachung für unsere Einsatzplanung sein“, war sich Stang sicher.

Darüber hinaus wurden sanitäre Einrichtungen zum Umkleiden und Waschen geschaffen. Die momentan noch genutzte Chemietoilette wird demnach schon bald der Vergangenheit angehören. (red)

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