Fola Dada mit Band im Buchcafé – Mitreißende Sängerin mit afrikanischen Wurzeln

Soul mit deutschen Texten

Vollblut-Musikerin im Buchcafé: Fola Dada (2. von rechts) ist eine vollendete Soul-Diva. Ihre Bühnenpräsenz strahlt sehr viel Lebendigkeit und Natürlichkeit aus. Foto: Rödiger

Bad Hersfeld. Sie nutzt ihre Stimme wie ein Instrument und spielt mit den Silben und Wörtern ihrer Liedtexte. Mit ihrer mitreißenden Musikalität spornt sie ihre vierköpfige Begleitband immer wieder aufs Neue an und reißt sie mit zu wahren musikalischen Höhenflügen.

Die Rede ist von Fola Dada. Die sympathische schwäbische Sängerin mit afrikanischen Wurzeln gastierte am Samstagabend mit ihrer Band im Bad Hersfelder Buchcafé, um ihre brandneue CD „Dada“ vorzustellen.

Erfahrungen gesammelt

Fola Dada ist in der deutschen Musikszene kein Neuling. Als Backgroundsängerin von Edo Zanki und Joy Denelane, als Sängerin von Basslegende Helmut Hattler hat sie bereits eine Menge Live-Erfahrung mit diesen hervorragenden deutschen Musikern sammeln können.

In ihr eigenes Bandprojekt „Fola Dada & Dada die Band“ hat die Vollblutmusikerin all ihre musikalischen Erfahrungen gepackt. Lebendiger Soul, Funk und Jazz, kombiniert mit deutschsprachigen Songtexten, die intelligent, sehr fantasievoll und feminin sind.

Gesanglich kann Fola Dada auf konstruierte Gesangsakrobatik à la „Popstars“ getrost verzichten. Ihre Gesangsstimme klingt voll und lebendig – sie hat enorm viel Soul. Hier und dort runden einige dezent-jazzige Improvisationen den lebendigen Gesangsstil der symphatischen Künstlerin geradezu perfekt ab.

Mindestens einer ihrer exzellenten Begleitmusiker war auch im Bad Hersfelder Buchcafé kein Unbekannter mehr, der junge und hochtalentierte Schlagzeuger Daniel Schild spielte bereits mit mehreren anderen Formationen auf der Buchcafé-Livebühne. Auch diesmal begeisterte er das Publikum wieder mit seiner vollendeten Spieltechnik.

Gast-Gitarrist

Gastmusiker an diesem Abend war Gitarrist Markus Vollmer, der die Songs von „Dada“ mit seinen langen und ideenreichen Soli und seinen funkigen Begleitriffs stark bereicherte.

Das abwechslungsreiche Material von „Dada – die Band“ ließ keinerlei langweilige Routine erkennen. Jeder Song im Programm war sowohl musikalisch als auch textlich ein Unikat. Im Ganzen betrachtet verdient diese junge Band das Prädikat „zu gut für die Charts“.

Von Werner Rödiger

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