Beat that Chicken überzeugten im Buchcafé

Soul und Blues für Kopf, Bauch, Beine

Beat that Chicken: Sängerin Heidi Winter (Bildmitte) überzeugte mit ihrer authentisch-souligen Gesangsstimme. Foto: Rödiger

Bad Hersfeld. Die zehnköpfige Kasseler Soul’n’Blues-Band „Beat that Chicken“ will knackig-groovigen Soul und Blues spielen, ohne dabei in die Fußstapfen vieler anderer Bands zu treten. Bei ihrem ersten Auftritt in Bad Hersfeld zeigten die Musiker im Buchcafé, dass dieser Anspruch ohne genretypische Klassiker wie etwa „Soul Man“ oder „Everybody needs Somebody“ funktionieren kann.

Kurzweiliges Programm

An den Gesangsmikrofonen stimmten Heidi Winter und Kurt Sogel gemeinsam mit ihren Bandkollegen ein kurzweiliges Programm aus groovigem und tanzbarem Soul und Blues an, bei dem sich teilweise neu arrangierte Coverversionen und komplette Eigenkompositionen laufend abwechselten, ohne dass auch nur eine Minute Langeweile für das Publikum aufkam.

Die den Gesamtsound prägenden vierköpfigen „chicken horns“, bestehend aus Trompeter Thomas Müller, Posaunist Detlef Landeck und den beiden Saxofonisten Peter Zingrebe und Rolf Rasch, lebten ihre Spielfreude auf der Bühne in langen Soli und fetten Bläsersets voll aus. Die dafür nötigen, in Bauch und Beine gehenden Grooves kamen von Schlagzeuger Cristian Singer und Bassist Markus Frei, die gemeinsam mit Gitarrist Thomas Phleps und Keyboarder Thomas Schneider für ein solides Soundfundament sorgten.

Das Bad Hersfelder Publikum honorierte die mitreißenden Arrangements der Kasseler Formation mit viel Applaus und entließ „Beat that Chicken“ erst nach mehreren Zugaben von der Bühne. (wr)

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