Lastwagen- und Autofahrer reagierten verärgert auf die Behinderungen durch parkende Autos

Sorga entschleunigte den Verkehr

Parkende Autos sorgten am Mittwochnachmittag für Verkehrsbehinderungen in Sorga. Foto:  privat

Sorga. Mit Autos, die entlang der Hauptstraße geparkt wurden, haben die Sorgaer am Mittwochnachmittag wieder einmal den Verkehr in ihrer Ortsdurchfahrt entschleunigt. „Wie an allen anderen Tagen wurde das von den verärgerten Autofahrern mit wüsten Beschimpfungen und Dauerhupen quittier“, berichtet ein Sorgaer. Ein Autofahrer habe sogar aus dem Fenster auf ein parkendes Auto gespuckt.

Bürgermeister Fehling kam persönlich – mit Verspätung durch Stau – zu den Bürgern von Sorga, um seine Solidarität für diese Aktion zu bekunden.

Auch das Fernsehen war vor Ort. Der Sender RTL filmte all diese menschlichen Entgleisungen, nahm Interviews mit einigen Anwohnern, der Bürgerinitiative und Bürgermeister Fehling auf und dokumentierte den gefährlichen Schulweg der Sorgaer Kinder.

Beklemmende Situation

Gemeinsam machen die Sorgaer auf die beklemmende Verkehrssituation aufmerksam. Die Bürger von Sorga fühlen sich durch den täglichen Durchfluss von 15 000 Autos, davon über 1 500 LKWs in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt und versuchen, darauf aufmerksam zu machen. Die Auto- und LKW-Fahrer aber reagieren oft ungehalten über den stockenden Verkehr während der Entschleunigungsaktion.

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