In Sorga bleibt es weiter laut

Sorga. Das Hessische Verkehrsministerium sieht keine ausreichende Begründung für ein generelles Lkw-Durchfahrverbot oder ein Nachtfahrverbot in Sorga. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Torsten Warnecke hervor. Das Ministerium verweist darin auf Verkehrszählungen, wonach der Pkw- und Lkw-Verkehr sogar abgenommen habe.

Basierend auf diesen Zahlen sei eine Lärmberechnung vorgenommen worden, die jedoch kein generelles Durchfahrverbot rechtfertige. Einzig nachts sei eine Überschreitung der Richtwerte feststellbar. Das Ministerium gehe aber nicht davon aus, dass genügend Lastwagen auf die Autobahn „verdrängt“ werden könnten. Außerdem müsse für ein Fahrverbot der vorhandene passive Schallschutz berücksichtigt werden. Warnecke reagierte enttäuscht auf die Mitteilung. (kai)

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