Fünftklässler der Obersbergschule besuchten am Tag der Nachhaltigkeit die Stadtwerke

Die Solarsegel in den Händen

Besuch bei der Sonnenenergie: Schüler der Obersbergschule vor dem Solarpark am Aqua-Fit. Foto: nh

Bad Hersfeld. Wie kommt der Strom in die Steckdose und das Wasser in den Hahn? Mit diesen und noch mehr Fragen haben 22 Schüler der Obersbergschule die Mitarbeiter der Stadtwerke Bad Hersfeld gelöchert. Am ersten hessischen Tag der Nachhaltigkeit haben die Fünftklässler das Wasserkraftwerk an der Fulda und den Solarpark am Freizeitbad Aqua-Fit besucht.

Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Sobisch und der technische Prokurist Alexander Garweg stellten sich den Fragen der Schüler. Auch der Hersfelder Klimaschutzbeauftragte Guido Spohr konnte den Kindern viel darüber erzählen, wie aus Wind, Wasser, Holz und Sonne immer mehr Strom erzeugt wird. Trotzdem könne noch nicht auf Kernkraft, Kohle und Erdgas verzichtet werden: „Insbesondere die Speicherung von Sonnen- und Windenergie ist und bleibt das Problem“, erklärte Spohr. Den Kindern hat der Besuch gefallen. „Es war spannend, mal in so ein Wasserwerk reinzugucken“, meinte Schülerin Maria. Ihr Klassenkamerad Daniel freute sich, dass er ein Solarsegel anfassen konnte und gehört hat, wie es sich nach der Sonne dreht. Obersberglehrer Peter Bikoni freute sich, dass seine Schüler die Chance hatten, die Stadtwerke zu besuchen: „Hier wird Energie direkt vor Ort produziert, und das finden wir sehr gut.“ Das Thema Nachhaltigkeit werde auch in Zukunft immer wieder im Unterricht aufgegriffen. (mcj)

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