Landtagsabgeordneter Dieter Franz sieht Tausende von Arbeitsplätzen in Nordhessen in Gefahr

Solarkürzung: SPD fordert Widerstand

Hersfeld-Rotenburg. Die Kürzung der Solarförderung sieht SPD-Landtagsabgeordneter Dieter Franz als Angriff auf die dezentrale Energiewende. Damit werde Nordhessen die Chance auf eine weitere wirtschaftliche Entwicklung verbaut.

Die Fotovoltaik-Einspeisevergütung sei für Nordhessen eine Erfolgsgeschichte und habe viele Arbeitsplätze geschaffen, erklärt Franz. Die hessische Landesregierung habe es verpasst, sich eindeutig zur Fotovoltaik zu bekennen, kritisiert der Abgeordnete.

Sollte es bei der Position der Bundesregierung bleiben, könnten die Aufbauziele des Energiegipfels nicht eingehalten werden. Tausende von Arbeitsplätzen in Nordhessen seien dann in Gefahr. Dies betreffe nicht nur die Solarbranche direkt, sondern auch das mittelständische Handwerk in der Region. Die Firma Kirchner in Alheim-Heinebach habe sich einen Vorsprung im Bereich der erneuerbarne Energien gesichert und sei ein positives Beispiel dafür, dass Wertschöpfung in der Region bleibe. „Um diese Erfolgsgeschichte für Unternehmen in der Region weiterschreiben zu können, darf es daher keine Begrenzung bei der Produktion oder Installation geben“, fordert Franz.

Wenn die hessische Landesregierung den Energiekonsens ernst nehme, dann müsse sie in Berlin gegen die Kürzung intervenieren. (ach)

Kommentare