Solaranlagen – auf die Qualität kommt es an

Guido Spohr, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Bad Hersfeld

Zur „Woche der Sonne“ erhalten Sie bis zum 9. Mai kurze Tipps zu den Themen „Wärme von der Sonne“ und „Strom von der Sonne“.

Die anstehende Kürzung der Solarförderung für PV-Anlagen bringt Solaranlagenbauern aktuell einen Boom bei der Installation von Anlagen. Obwohl die Solarförderung für neue Solardächer sehr wahrscheinlich gesenkt wird, sollte jetzt aber nicht überhastet entschieden werden. In der Folge müssen die Kosten für die Module sinken und die Anlagen müssen höchste Erträge bringen. 900 kWh/m² und Jahr sollten es schon sein.

Wichtig für einen gesicherten Ertrag ist unter anderem die Qualität der Anlage. Während die Sonnenscheindauer Jahr für Jahr schwankt, ist der Energieertrag bei ungünstiger Technik gleichbleibend geringer. Der Ertragsunterschied kann bis zu 100 kWh pro installierter kWpeak im Jahr betragen. In 20 Jahren sind das 2000 kWh pro kWpeak oder etwa 650 Euro. Kilowattpeak ist die maximale Leistung, die eine Anlage erreichen kann, sie wird auch Nennleistung genannt.

Die Bundesregierung will die Solarförderung bei Hausdachanlagen zum 1. Juli um 16 Prozent, auf Freiflächen um 15 Prozent und auf Konversionsflächen wie ehemalige Militärgelände um elf Prozent kürzen. Bei Solaranlagen auf Ackerflächen soll es ab Juli gar keine Förderung mehr geben. Bereits zum 1. Januar war die Förderung für neue Solarstromanlagen um etwa zehn Prozent reduziert worden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.solarfoerderung.info oder www.energiesparaktion.de

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