Der Australier Carus Thompson suchte im Buchcafé die Nähe zum Publikum

Singend durch die Reihen

Musik aus Australien: Carus Thompson begann am Donnerstagabend seine Tour durch Deutschland und Österreich im Bad Hersfelder Buchcafé. Foto: Rödiger

Bad Hersfeld. Die Lieder des australischen Sängers Carus Thompsons Songs sind Eigenkompositionen. Nur begleitet von Gitarre und Mundharmonika singt der Künstler Texte, die auch, aber nicht nur, von der Liebe handeln. Am Donnerstagabend stellte er sie im Bad Hersfelder Buchcafé vor.

In seinem Song „Born with a broken heart“ etwa erzählt Thompson von der ungerechten und rücksichtslosen Behandlung der australischen Ureinwohner, der Aborigines, durch die weißen Einwanderer.

Druckvoll und rockig

Carus Thompson spielt und singt sehr dynamisch, kann aber auch sehr druckvoll und rockig klingen. Er sucht die Nähe zu seinem Publikum, immer wieder verließ er an diesem Abend das Mikrofon auf der Bühne und bewegte sich singend und Gitarre spielend durch die gut besetzten Stuhlreihen im Konzertsaal des Buchcafés.

Diese Nähe zu seinem Publikum scheint ihn zu beflügeln. Während seines Konzerts in Bad Hersfeld taute er schnell auf und freute sich sichtlich über jeden Zuhörer, der sich mit ihm im Rhythmus des Liedes bewegte oder den Takt mitklatschte.

Neues aus dem Studio

Für seine aktuelle Europa-Tour hat Carus Thompson neues Songmaterial mitgebracht. Aus seiner aktuellen Studio-CD mit dem Titel „Creature of habit“ sang der freundliche „Aussie“ viele bisher in Europa noch nie zuvor live gespielte Lieder.

Das Bad Hersfelder Publikum ließ sich von der Spielfreude dieses sympathischen Musikers gerne animieren und spendete ihm viel Applaus für seine Songs vom anderen Ende der Welt.

Von Werner Rödiger

Kommentare