Megaprojekt Fuldabrücke wird in Bürgerversammlung vorgestellt

Bau in sieben Phasen

Hier soll es im Frühjahr eng werden: Die neue Fuldabrücke – offiziell Brücke der Städtepartnerschaften – wird voraussichtlich ab März 2011 in weiten Teilen saniert, direkt über den Fluss sogar komplett erneuert. ArchivFoto: Schaake

Rotenburg. Ab März 2011 wird die neue Fuldabrücke in Rotenburg zur Megabaustelle. Etwa zweieinhalb Jahre sollen die Arbeiten zur Sanierung und Teilerneuerung dauern. Sieben Bauphasen sind nach Angaben von Bürgermeister Manfred Fehr geplant. Eine Vollsperrung soll es nur gegen Ende der Bauzeit geben.

Genaue Pläne und Zeitabläufe können die Rotenburger bei einer Bürgerversammlung erfahren, zu der Stadtverordnetenvorsteher Klaus Troch für Dienstag, 28. September, ab 19.30 Uhr einlädt. Die Veranstaltung findet im Audimax des Studienzentrums für Finanzen und Justiz (Verwaltungsfachhochschule) statt.

Den Fragen stellen sich der Leiter des Amts für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Eschwege, Peter Wöbbeking, mit einem Mitarbeiter, sowie Vertreter des beauftragten Ingenieurbüros EFG und Bürgermeister Fehr.

Brücke bleibt befahrbar

Nach seinen Angaben soll die Brücke während der Bauzeit in beiden Richtungen befahrbar bleiben. Die Fahrstreifen seien etwa drei Meter breit. Um das zu erreichen, werden zuvor Gerüste an den Seiten angebracht.

Die Brücke soll der Länge nach saniert werden. Das heißt, begonnen wird in der Neustadt mit der südlichen Seite, der in Richtung Altenzentrum. Die Hochbrücke soll abgerissen und verkürzt werden. Die Pfeiler können stehen bleiben. Nach der Erneuerung der Hochbrücke wird die Flussbrücke saniert, also der Teil, der direkt über die Fulda führt. Dann werden die Arbeiten auf der Altstadtseite fortgesetzt. Sind die Arbeiten abschlossen, wiederholt sich der Vorgang auf der nördlichen Seite, der in Richtung Wittich. Erst, wenn die beiden sanierten Hälften zusammengefügt werden, muss die Brücke voll gesperrt werden. Das ist voraussichtlich Mitte 2013 der Fall.

Die Baustelle – auf diese Feststellung legt Fehr Wert – liegt in der Verantwortung des Amtes für Straßen- und Vekerhswesen. Betroffen sind jedoch die Rotenburger und ihre Gäste.

Von Silke Schäfer-Marg

Kommentare