Mitreißendes Sinfoniekonzert der Jungen Hessischen Philharmonie in der Stadthalle

Sichtbare Freude an der Musik

Knapp 70 junge Musiker der Jungen Hessischen Philharmonie aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland präsentierten in der Stadthalle in einem Sinfoniekonzert, was sie eine Woche lang gemeinsam auf Schloss Buchenau einstudiert haben. Foto: privat

Bad Hersfeld. Mit stehenden Ovationen bedankten sich die mehr als 150 Zuschauer für das Sinfoniekonzert der Jungen Hessischen Philharmonie in der Bad Hersfelder Stadthalle. Ein verdienter Lohn für die knapp 70 jugendlichen Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, die während der vom Internationalen Arbeitskreis für Musik organisierten Arbeitsphase eine Woche im benachbarten Schloss Buchenau unter der Leitung von sieben Dozenten ein höchst anspruchsvolles Programm einstudiert hatten.

Nach zwei feurig und mit sichtbarer Freude vorgetragenen Ungarischen Tänzen von Johannes Brahms brillierte dabei der aus Kassel stammende 23-jährige Pianist André Callegaro in Robert Schumanns Klavierkonzert. Schmissige Chornummern mit komödiantischen Einlagen begeisterten dabei das Publikum ebenso wie das Hauptwerk des Abends, Dvoraks berühmte 9. Sinfonie aus der Neuen Welt.

Mit lang anhaltende Applaus forderte das Publikum schließlich noch zwei Zugaben der jungen Musiker, darunter mit den „Erinnerungen an Zirkus Renz“ eine Bravournummer für Marimbaphon. (red/zac)

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