Rahmenvertrag mit der Kanzlei Scheurmann

AZV sichert sich Rechtsbeistand

Bad Hersfeld. Gegen die Stimmen der CDU und bei Enthaltung von Hartmut Grünwald (MZV Rotenburg) beschloss die Versammlung des Abfallwirtschaftszweckverbands am Dienstag den Abschluss eines Beratervertrags mit der Kanzlei Scheurmann und Schraad in Bad Hersfeld.

Zwar hat der Landkreis selbst zwei Rechtsgelehrte, dennoch braucht der AZV weitere Hilfe. Beispielsweise auch in der Auseinandersetzung mit dem Landkreis über die Sanierung der Sandsteinbrücke bei Friedlos.

Der Beratervertrag bekam dadurch ein „Geschmäckle“, dass ein Angehöriger der Kanzlei, nämlich der Sozialdemokrat Carsten Lenz, ehrenamtlich Sitz und Stimme im Vorstand des AZV hat. Walter Glänzer erklärte für die CDU, dass man am liebsten Thilo Scheurmann oder dessen Partner Raimund Schraad direkt als Partner ins Boot genommen hätte. Den Verdacht sozialdemokratischer Vetternwirtschaft, den der Liberale Thomas Fehling im Vorfeld der Versammlung erhoben hatte, wollte aber keiner in der Versammlung unterstützen.

Kein „fetter“ Auftrag

Von einem „fetten Auftrag“ (so Fehlings Unterstellung) könne keine Rede sein, versicherte Vorstandssprecher Horst Hannich.

Gebilligt hat die Versammlung den Anschluss der EDV des Müllzweckverbands an das AZV-System. (kh)

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