Die Junge Jury der Konrad-Duden-Schule auf der Frankfurter Buchmesse

Mit dem Shuttle zum Leseglück

Die Junge Jury der Konrad-Duden-Schule zeigt ihre erfolgreichen Jahrbücher an dem Stand von books on demand auf der Buchmesse. Foto: privat

Frankfurt/M./Bad Hersfeld. Nie vergeht die Zugfahrt nach Frankfurt so schnell wie zur Zeit der Buchmesse, die Vorfreude auf die vielen Verlage, die Treffen mit den Autoren und das Streunen durch die Hallen ist einfach zu groß. Und schnell genug kann es auch nicht gehen, deshalb stürmten die Mitglieder Jungen Jury sofort den Shuttle-Bus, der sie durch das riesengroße Messeareal fuhr und vor der Halle 3.0 absetzte. In dieser Halle sind die meisten Kinder- und Jugendbuchverlage vertreten, und es waren viele Termine wahrzunehmen, daher verging die Zeit wie im Flug.

Isabel Abedi und Lola

Beim Loewe Verlag trafen die Juroren die Autorin Isabel Abedi, die gerade ihr neues Lola-Buch vorstellte: Lola Schwesterherz. Gerade in der Grundschule bis zur fünften oder sechsten Klasse hat der siebte Band dieser beliebten Reihe bereits sehr viele Leserinnen gefunden. Daher war es auch kein Wunder, dass Isabel Abedi auch keine ruhige Minute hatte. Dennoch sagte sie jedem Mitglied der Jungen Jury eine Autogrammkarte mit persönlicher Widmung zu, da war natürlich der Jubel groß.

Frau Grubert und Frau Göhring vom cbt Verlag organisierten ein Treffen mit der Autorin Christine Fehér, die neben ihrem Beruf als Religionslehrerin einen Bestseller nach dem anderen schreibt. Bei den Juroren ist gerade ihr neuestes Buch „Dornenliebe“ angesagt, denn da geht es um einen Jungen, der es nicht akzeptieren kann, dass seine Freundin mit ihm Schluss macht. Er stellt ihr nach und kann erst mit massiven Mitteln dazu gebracht werden, die neue Situation zu akzeptieren. Fehér lässt sich durch die Realität anregen und weiß es zu schätzen, dass ihre Leser Alltagsprobleme thematisieren und Lösungsangebote erhalten wollen.

Doch auch die Fantasyfans kamen auf ihre Kosten: So wurden die Leser bereits im Vorfeld mit den neuesten Erscheinungen des Carlsen Verlags wie auch Goldmann, Arena, Thienemann und Penhaligon verwöhnt und konnten sich nun auf der Messe überzeugen, welche Autoren für diese ideenreichen Welten stehen. Den Überblick zu behalten war da nicht leicht: Am besten war es, die Möglichkeiten wahrzunehmen, die man just in dem Moment entdeckt hatte, sei es eine Autorenlesung, Workshops der Verlage oder auch die spontane Teilnahme an einem Schreibtraining.

Verlagsvertreter beeindruckt

Auf der Rückfahrt stellte die Junge Jury erstaunt fest, dass sie unzählige Rezensionsempfehlungen aus der Hersfelder Zeitung sowie 70 Jahrbücher mit Rezensionen von Schülerinnen und Schülern der Konrad-Duden-Schule, der Grundschule an der Sommerseite und der Linggschule an die Verlage verteilt hatten. Die Vertreter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit haben sie mit ihrer Arbeit wieder einmal sehr beeindrucken können; sie hoffen, dass die Jury noch lange in dieser Intensität weitermacht.

Zur Unterstützung bedachten sie die Schülerinnen und Schüler großzügig mit Leseexemplaren, die sie sofort überreichten oder auch zusenden werden. (red)

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