Gestern begannen die Abiturprüfungen mit dem Fach Englisch

Shakespeare lief gut

Alexandra Stabel

Rotenburg / Bad Hersfeld. Die erste Abiturprüfung liegt hinter den Schülerinnen und Schülern im Kreis. Gestern wurden die Arbeiten im Fach Englisch geschrieben.

Zur Aufmunterung der Prüflinge haben einige Schüler, Angehörige und Freunde bunt bemalte Plakate aufgehängt und so „Viel Glück“ gewünscht. Außerdem erinnern die Plakate daran, dass nach dem Abitur das Leben erst richtig beginnt. Auch die vielen Partys und Feiern nach den Prüfungen sind wohl ein erleichternder Gedanke.

Wir fragten an der Rotenburger Jakob-Grimm-Schule (JGS) und an der Modellschule Obersberg (MSO), wie es gelaufen ist.

Melissa Dick, 17 Jahre, aus Bad Hersfeld, erzählte, dass sie die Prüfung gut fand, sich allerdings erhofft hatte ihr Können noch besser zu beweisen. Wenn sie das Abitur in der Tasche habe, gehe sie erst einmal für ein Jahr nach Amerika als Au-Pair. Ihr Tipp für alle Prüfungsgeplagten der noch anstehenden Prüfungen: „Macht euch keinen Stress. Seht die Prüfungen einfach als längere Klausuren. Es ist nicht so schlimm, wie man meistens vorher denkt.“

Patrick Löffler, 19 Jahre, aus Hauneck, sagte, dass Englisch für ihn das kleinste Übel war und soweit sehr gut lief. Natürlich ist er erleichtert und froh es hinter sich zu haben. Seine Nervosität tritt wohl eher zur Deutsch-Klausur stärker hervor. Nach dem Abitur will er sein Studium beginnen. Den Fachbereich habe er für sich jedoch noch nicht festgelegt.

Auch der 19-Jährige Christian Mudrak aus Mecklar sagte, dass ihm Englisch sehr gut gefallen hat und auch er habe ein ziemlich sicheres Gefühl. Er hat bereits eine Einladung zum Einstellungstest bei der Polizei und will sich nach den Prüfungen erst einmal darauf konzentrieren. Alles in allem haben die Schüler ihre erste Prüfung mit überwiegend gutem Gefühl gemeistert.

Alexandra Stabel, 18, Rotenburg: „Es waren gute Vorschläge. Im Unterricht war viel geübt worden. Ich habe den Shakespeare-Vorschlag genommen. Ich war gut vorbereitet und erstaunlicherweise in den vergangenen Tagen überhaupt nicht aufgeregt. Das kam dann gestern und war heute Morgen aber wieder verschwunden, da ging’s.“

Juliane Plümpe, 19, Ersrode:

„Die Lehrer haben morgens gleich gesagt: Ihr müsst Euch keine Sorgen machen, und so ist es dann auch gekommen. Ich war gut vorbereitet, gar nicht aufgeregt. Aber Englisch war sicher auch nicht das Schwerste. Chemie wird sicher richtig anstrengend. (sla/zmy/sis) Fotos: Ladwig (3), Meyer (2)

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