Neuer Tiefschlag für den Kreis Hersfeld-Rotenburg

Service-Einheit der Agentur für Arbeit geht nach Kassel statt nach Bad Hersfeld

Agentur für Arbeit

Bad Hersfeld. Neuer Tiefschlag für den Kreis Hersfeld-Rotenburg: Der Vorstand der Agentur für Arbeit in Nürnberg hat entschieden, dass die geplante neue Operative Service-Einheit der Arbeitsvermittlung nicht wie erhofft nach Bad Hersfeld, sondern nach Kassel geht.

Das erfuhr unsere Zeitung aus unterrichteten Kreisen.

Die Service-Einheit war ursprünglich als Ausgleich für den Verlust des Verwaltungssitzes vorgesehen, der wie berichtet aus Bad Hersfeld nach Fulda verlegt wird.

Die Service-Einheiten sollen im Zuge der Reorganisation der Agentur für Arbeit für die Bearbeitung des Arbeitslosengeldes, der Berufsausbildungsbeihilfen und des Kurzarbeitergeldes zuständig sein.

Mitte August hatte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich noch optimistisch gezeigt, dass diese Service-Stelle in Hersfeld angesiedelt werden könnte, um von dort aus ganz Nordhessen zu betreuen. Heiderich hoffte damals auf bis zu 15 neue Arbeitsplätze. Er hatte sich im Hintergrund für diese Lösung stark gemacht.

Obwohl sich auch die Hessische Regionaldirektion der Arbeitsagentur in Frankfurt dem Vernehmen nach vehement für Bad Hersfeld eingesetzt hatte, entschied sich der Vorstand in Nürnberg für einen Sitz in Kassel. Hintergrund sind die mit der Umstrukturierung verbundenen personellen Umsetzungen von denen bis zu 50 Mitarbeiter betroffen sein könnten – in Kassel aber weniger als in Bad Hersfeld. Offiziell wurde dies für den Kreis Hersfeld-Rotenburg noch nicht bestätigt. (kai)

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