Rettungsdienste im Dauereinsatz – offenbar keine Verletzten

Schwere Schäden nach heftigen Unwettern im Kreis

Hersfeld-Rotenburg. Die heftigen Unwetter, die am Donnerstagnachmittag und -abend über die Region hinwegzogen sind, haben im Kreis ein Spur der Verwüstung hinterlassen. Besonders rund um Bad Hersfeld wütete das Unwetter.

Am schlimmsten waren die Stadtteile Sorga und Kathus betroffen. Binnen kürzester Zeit hatte sich dort die beschauliche Solz in einen reißenden Strom verwandelt.

In Sorga und Kathus waren bis tief in die Nacht Feuerwehr, THW und DLRG im Einsatz. Ein provisorischer Sandsackdamm sollte in Kathus verhindern, dass das Wasser weiter in den Ort läuft. Entlang der Hauptstraße zwischen Sorga und Kathus stehen unzählige Keller unter Wasser. Am Morgen danach laufen hier die Aufräumarbeiten.

Ein KFZ-Betrieb am Ortseingang von Sorga wurde völlig überspült, als der Hang eines dahinter liegenden Felds nach dem Starkregen abrutschte.

Überflutete und verschlammte Fahrbahnen, ausgefallene Ampeln und überflutete Straßen behinderten den Verkehr. Auch die Busse kamen zeitweise nicht mehr durch. Viele Autos blieben beim Versuch im Wasser stecken, als sie versuchten, die überschwemmten Straßen zu befahren.

Auch die B27 in Hauneck musste zeitweise gesperrt werden. Ebenfalls unpassierbar war die Autobahnausfahrt in Niederaula. Auch auf der A4 staute sich der Verkehr bis in die späten Abendstunden kilometerlang.

Obwohl die Rettungskräfte im Dauereinsatz waren, wurde nach Angaben der Polizei durch die Unwetter im Kreisgebiet offenbar niemand ernstlich verletzt. Allerdings musste mehrfach erste Hilfe geleistet werden.

Über die genaue Zahl der Feuerwehreinsätze und die entstandenen Schäden liegen noch keine offiziellen Angaben vor. Das Landratsamt hat eine Zusammenfassung zu den Ereignissen der Nacht angekündigt. (kai)

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