Schweigen des AfM enttäuscht Fehling

Thomas Fehling

Ein Bekenntnis zur Oper legte Bürgermeister Thomas Fehling in seinem Grußwort während des Festaktes ab und bezeichnete die Aufführungen als „ganz wichtigen Bestandteil im kulturellen Angebot der Stadt.“

Fehling zeigte sich allerdings „etwas enttäuscht“, dass seine Vorschläge zu einer Kooperation zwischen der Oper und den Bad Hersfelder Festspielen im Sinne einer „organisatorischen Weiterentwicklung“ von seiten des Arbeitskreises für Musik (AfM) nicht aufgegriffen worden seien. Zwischen Oper und Festspielen ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten über Termine und inhaltliche Zuständigkeiten gekommen.

Festredner Jörg-Uwe Hahn, Hessischer Minsiter der Justiz, würdigte die Rolle der Kultur als sogenannten weichen Standortfaktor und versicherte, dass die Politik in Wiesbaden sowohl auf die Wirtschaft wie eben auch auf die kulturellen Angebote setze.

Steigende Zuschauerzahlen

Die Zukunft der Oper in einer zunehmend digitalisierten wie globalisierten Welt beurteilte Hahn auch bei verändertem Konsumverhalten und angesichts von Internet-Konkurrenz uneingeschränkt optimistisch. Dabei stützte sich der Minister auf die Vielzahl der Produktionen und steigende Besucherzahlen, die der Deutsche Bühnenverein ermittelt hatte.

Den Hersfelder Opern-Veranstaltern hielt Hahn zudem zugute, dass sie durch „vorbildliche Angebote für junge Zuhörer“ das Publikum von morgen im Blick hätten. (ks)

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