Schutzzone an der Klosterschänke

Bad Hersfeld. Das Landesamt für Denkmalpflege hat wegen der großen Brandschäden den Einzelschutz für das Gebäude der Klosterschänke aufgehoben. Dies teilt die Stadt mit.

Zugleich sei eine Schutzzone ausgewiesen worden, die das Grundstück der ehemaligen Propstei, das denkmalgeschützte Brüderhaus und das Grundstück der Klosterschänke umfasst. Von dem alten Gebäude der Klosterschänke stehen somit insbesondere die Sandsteinsockel des Gebäudes im Erdgeschoss samt Fenster- und Türgewände mit Inschrift weiterhin unter Schutz. Die Denkmalpflege fordert eine Wiederherstellung der Baukubatur auf diesen Resten.

Ebenfalls sei von den Baubehörden der eingereichte Bauantrag auf Abriss bearbeitet worden. „Hier wurden die Auflagen formuliert, sodass die Stadt Bad Hersfeld hofft, dass nun bald Bewegung in die Sache kommt“, heißt es.

Kurz zuvor hatte das Büro HAZ aus Kassel auch die Ruine des alten Schlafsaals vom Brüderhaus untersucht. Derzeit gehe keine Gefährdung durch lose Mauerwerksteile von der Ruine aus.

Die Traditionsgaststätte auf dem Johannesberg war im Januar ausgebrannt. Zwischen Wirt Ulrich Bommer, der die Klosterschänke 20 Jahre lang betrieben hat, und dem Bauamt war es anschließend zu Differenzen gekommen. (red/nm)

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