Der Kreistag fordert Geld vom Land

Schulsozialarbeit ist unverzichtbar

bad hersfeld. Die Schulsozialarbeit soll in Hessen auch in Zukunft sichergestellt werden. Das forderte der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung.

Die hessische FDP hatte in Person von Kultusministerin Dorothea Henzler angedroht, dass sich das Land nicht an einer Drittelfinanzierung mit dem Landkreis als Schulträger sowie den betroffenen Kommunen beteiligen werde.

Dass Schulsozialarbeit wichtig ist, darüber waren sich alle Kreistagsmitglieder einig. Nur bei der Formulierung eines Antrags gingen die Ansichten weit auseinander.

Zum Thema Schulsozialarbeit hatten dann auch SPD, Grüne und die FDP selbst eigene Vorschläge zu Papier gebracht.

Schlussendlich wurden die Anträge von SPD und Grünen zu einem vermengt. Auch zwei Teilaspekte aus dem sechs Punkte umfassenden Antragspapier der FDP wurden mit aufgenommen.

Tenor: „Der Kreistag ist betroffen von den Plänen der hessischen Landesregierung aus der Mitfinanzierung der Schulsozialarbeit auszusteigen und alle finanziellen Lasten den Kommunen aufzubürden. Angesichts zunehmender Probleme mit Gewalt, Schulverweigerung und Überlastung an Schulen hält der Kreistag Schulsozialarbeit für unverzichtbar“.

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gibt es aktuell sieben Schulsozialarbeiter.

Von Mario Reymond

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