Projekt der Herbert-Quandt-Stiftung an der MSO

Schule im „Trialog der Kulturen“

Die Übergabe: Die Schüler und Lehrer der MSO bekommen die Plakette zum „Trialog der Kulturen“ überreicht. Foto: nh

BAD HERSFELD. „Was denkst du über mich, was denke ich über dich?“ Fragen wie diese sind bereits oft unter Freunden und Bekannten schwer zu klären. Erst recht dann, wenn man diese Fragen über vermeintliche Grenzen hinweg zur Kultur des Gegenübers stellt. Probleme und Chancen des interkulturellen Dialogs erleben und gestalten die Schüler der Modellschule Obersberg seit kurzem im regionalen Rahmen.

Unter dem Motto „Trialog der Kulturen“ nimmt die Schule mit mehreren Projektgruppen an einem Wettbewerb der Herbert-Quandt-Stiftung teil. In diesem Zusammenhang hat Anke Rengers, Projektkoordinatorin der Stiftung, der Schule bei ihrem Besuch die Plakette „Wir sind eine Schule im Trialog der Kulturen“ überreicht.

Das Zertifikat ist eine Auszeichnung für das besondere Engagement der Modellschule Obersberg im interkulturellen Dialog zwischen Juden, Christen und Muslimen. Die Schule gehört damit offiziell zum Netzwerk der bundesweit 170 Schulen, die bisher am „Trialog der Kulturen“ teilgenommen haben.

Die Arbeit an den Teilprojekten wird sich über das gesamte Schuljahr erstrecken und umfasst bereits jetzt mehrere außerschulische Veranstaltungen, die das Aufeinandertreffen und den inneren Austausch verschiedener Kulturen fördern.

Um den Trialog nachhaltig an den Schulen zu verankern, lädt die Herbert Quandt-Stiftung auch nach Ende des Wettbewerbsjahres alle ehemaligen Schulen regelmäßig zu Fortbildungen und Veranstaltungen ein. Höhepunkt ist die jeweils im Frühjahr stattfindende zweitägige Alumni-Konferenz, bei der sich Lehrerinnen und Lehrer in Workshops und bei Vorträgen über neue Konzepte und den täglichen Umgang mit Verschiedenartigkeit austauschen können. (red/hil)

Kommentare