16 Kinder und Jugendliche können im St.-Elisabeth-Krankenhaus unterrichtet werden

Die Schule hat begonnen

Die Schule im St.-Elisabeth-Krankenhaus kann beginnen: Gemeinsam feierten das (von links) Matthias Färber, kaufmännischer Leiter Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda, Jürgen Krompholz, Staatliches Schulamt Hersfeld-Rotenburg, Carmen König, Assistentin Geschäftsführung Herz-Jesu-Krankenhaus, Anja Csenar, Leiterin Immobilienmanagement Hersfeld-Rotenburg, Tobias Jost, Schulleiter St.-Lioba-Schule, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Mona Trausch, Konrektorin, Martina Hempel, Sven Dreifürst, Lehrer St.-Lioba-Schule Bad Hersfeld, Walburga Kurth-Gesing, Staatliches Schulamt Fulda und Klaus Kurz, Immobilienmanagement Hersfeld-Rotenburg. Foto: nh

Hersfeld-Rotenburg. Kinder und Jugendliche, die ambulant in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Herz-Jesu-Krankenhauses behandelt werden, können dort nun auch zur Schule gehen. Die in Fulda ansässige St.-Lioba-Schule jetzt hat den Betrieb in ihrer eigens eröffneten Außenstelle im St.-Elisabeth-Krankenhaus in Bad Hersfeld aufgenommen.

Die rechtzeitige Eröffnung der Schule war ein wichtiges Thema im Landratswahlkampf gewesen. Das Herz-Jesu-Krankenhaus hatte der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz in ihrer Eigenschaft als Schuldezernentin vorgeworfen, die rechtzeitige Eröffnung in Gefahr zu bringen, weil die Schulausstattung noch fehle. Künholz hatte stets betont, dass nicht ihre Abteilung, sondern das dem Landrat unterstehende Immobilienmanagement die Verantwortung dafür trage.

Nach der Eröffnung der Klinik Ende März übergaben jetzt Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Tobias Jost, Schulleiter der St.-Lioba-Schule, Matthias Färber, kaufmännischer Leiter des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda, und Vertreter der Staatlichen Schulämter die neuen Räumlichkeiten im St.-Elisabeth-Krankenhaus, in denen künftig bis zu 16 Kinder unterrichtet werden.

Lerndefizit vermeiden

Sie werden während ihres Aufenthalts in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Herz-Jesu-Krankenhauses in Abstimmung mit den Heimatschulen unterrichtet, so dass kein Lerndefizit während der klinischen Behandlung entsteht. Gestartet wurde jetzt mit neun Kindern in der Grundstufe 1. bis 4. Klasse; ab Juli 2015 soll eine weitere Klasse in der Sekundarstufe ihren Betrieb aufnehmen.

„Mit dieser Einrichtung schließen wir eine drohende Lern-Lücke bei den Kindern und Jugendlichen, die zurzeit teilstationär in der Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt werden“, so Landrat Dr. Schmidt. (red/nm/kai))

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