54-jähriger Hersfelder im Gesicht verletzt

Schüsse aus der Schreckschusswaffe

BAD HERSFELD. Eine Schießerei in der Benno-Schilde-Straße, bei der ein Mann verletzt wurde – das meldete am Samstagabend um 19.07 Uhr ein Polizeibeamter telefonisch bei der Wache der Polizeistation Bad Hersfeld. Der Polizist war privat in der Stadt unterwegs und hatte den Bewaffneten zufällig gesehen.

Sofort fuhren mehrere Funkstreifen der Polizeistation Bad Hersfeld, der Operativen Einheit (AG SALZ) und der Polizeistation Rotenburg in die Innenstadt. Die Polizisten sperrten den Tatortbereich ab, um eine Gefahr für die Bevölkerung abzuwehren, heißt es in einer Pressemitteilung.

Inzwischen hatte die Polizei auch in Erfahrung gebracht, dass der Bewaffnete vermutlich ein 48-jähriger Bad Hersfelder war, der in ein Mehrfamilienhaus in der Innenstadt gelaufen sei. Den Beamten gelang es, Kontakt zu dem Mann aufzunehmen und ihn zum Aufgeben zu überreden. Kurz nach 19.30 Uhr stellte sich der Mann mit erhobenen Händen, in Begleitung seiner Lebensgefährtin, der Polizei. Da sich die Lebensgefährtin der polizeilichen Anweisungen widersetzte, wurde auch sie vorläufig, wegen Störung von Amtshandlungen, von den Polizeibeamten festgenommen.

Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung in der Nähe des Tatorts Benno-Schilde-Straße wurde die Waffe gefunden. Es handelte sich um einen Revolver, eine PTB-Waffe (sog. Schreckschusswaffe). (zac)

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