Reform der Schülervertretungen gefordert

Schüler-Union will mehr Transparenz

Reform gefordert: Die Schüler Union Hersfeld-Rotenburg mit ihrem Vorsitzenden Tizian Wollweber, seiner Stellvertreterin Jana Kersch, Beisitzer Luis Beisheim und der Referentin für Inhaltliches, Anna-Lena Eisenträger (von links). Foto: nh

Bad Hersfeld. Schülervertretungen, die ihren Namen auch wirklich verdienen, fordert die Schüler-Union in Hessen, „Dazu braucht es eine Reform“, erklärt der Kreisvorsitzende der Schüler-Union im Kreis Hersfeld-Rotenburg Tizian Wollweber in einer Pressemitteilung.

Landesweit begann vergangene Woche eine Unterschriftenaktion der Schüler-Union Hessen, die die Landesregierung zu einer Reform der gesetzlichen Kreis- und Landesschülervertretung auffordert.

Die Schüler-Union fordert als größte politische Schülerorganisation in Hessen schon lange eine umfassende Strukturreform im hessischen Schülervertretungswesen. „Die Kreis- und Landesschülervertretungen leiden aktuell an einem massiven Legitimationsproblem. Kaum ein Schüler hat jemals von seinem gesetzlichen Vertreter gehört. Viele wissen nicht einmal, dass es sie gibt“, so Wollweber.

Das aktuelle Rätewahlsystem mit vielen Gremien sei äußerst kompliziert und intransparent. „Wir möchten, dass künftig der Landesschulsprecher und die Schülerräte auf allen Ebenen direkt von der hessischen Schülerschaft gewählt werden. Damit wird sichergestellt, dass die LSV künftig auch wirklich politisch für die Interessen der Mehrheit der Schüler eintritt.“ sagte Wollweber. (red/ks)

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