Von Klassik bis Rock

Schüler und Lehrer der Kreismusikschule gestalteten abwechslungsreiches Bläserkonzert

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Zufrieden: Schüler und Lehrer der Kreismusikschule gestalteten ein abwechslungsreiches Bläserkonzert. Andreas Winter sowie die Musikschulleitung Timo Wichmann und Sabine Kreutzer (vorne von links) freuten sich zusammen mit den Mitspielern über den langanhaltenden Applaus.

BAD HERSFELD. Ein abwechslungsreiches Programm hat die Musikschule des Landkreises in ihrem ersten Konzert des Fachbereichs der Bläser vorgestellt. Schüler nahmen gemeinsam mit ihren Lehrern das Publikum mit auf eine musikalische Reise von Klassik über Jazz bis Rock ‘n’ Roll.

Nach dem Konzertauftakt in Orchesterbesetzung begrüßte Timo Wichmann, der zusammen mit Sabine Kreutzer durch das Programm führte, das Publikum und erklärte den Projektcharakter der Veranstaltung.

Anspruchsvolles Programm

Fachbereichssprecher Andreas Winter hatte gemeinsam mit seinen Kollegen ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Aus dem Orchester heraus fanden sich kleinere Gruppen zusammen, die die einzelnen mitwirkenden Instrumente vorstellten. So brachte das Querflötentrio ein klassisches Stück und einen Ragtime zu Gehör. Ein nur aus Erwachsenen bestehendes Doppelrohrensemble spielte einen Tanz aus der Renaissance, das Klarinettenquartett ein zeitgenössisches Stück in einer Bearbeitung von der mitspielenden Schülerin Isabel Reichel und einen Song von Fools Garden. Besonderen Applaus erhielt das Saxophonquartett für seinen Auftritt mit dem Maple Leaf Rag von Scott Joplin und Spiritual Contrasts von Harold L. Walters. Den Abschluss Ensembleblocks bildete das Blechbläserensemble mit den Stücken Trumpet Voluntary und Swinging Bear.

Der letzte Teil des Programms wurde komplett vom großen Blasorchester gestaltet. Mit Stücken aus der Filmmusik, Klassik bis hin zu Rock´n’ Roll brachten Andreas Winter und seine Musiker die Zuhörer zum Mitschnippen und Mitwippen. Als ein Walzermedley von Strauß erklang, lud Winter sogar zum Tanz ein. Besondere Aufmerksamkeit bekam James Marksteder mit dem Stück Yakety Sax, bei dem er als Solist auftrat. Vor dem letzten Stück „The Final Countdown“ verabschiedete Timo Wichmann die Zuhörer mit einem Zitat von Leo Stokowski: „Musik muss man nicht verstehen, man muss sie genießen“ Das Publikum forderte zum Abschluss zwei Zugaben ein. (red/jce)

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