Förderstufenklassen der KDS mobilisieren die ganze Schule und sammeln 3 514 Euro

Schüler helfen Flutopfern

Die Schülerinnen und Schüler der F 6.1/2 und Teilnehmer aus der G 5.2 freuen sich auf dem Schulhof der Konrad-Duden-Schule über die Riesenspendensumme (hinten links und rechts Klassenlehrerin Ulrike Fiebig und Klassenlehrer Bernd Raacke). Foto: nh

Bad Hersfeld. Im Unterricht der Klassen F 6.1 und F 6.2, der Konrad-Duden-Schule, der auch immer aktuelle Nachrichten zum Inhalt hat, kam die Idee auf, den vom Hochwasser stark betroffenen Menschen in Bayern und Ostdeutschland zu helfen. Viele Vorschläge wurden diskutiert, erörtert und auch wieder verworfen. Schließlich war man sich einig: Die ganze Schulgemeinde sollte mit in das F 6.1/2-Rettungsboot geholt werden. Schnell war ein Flyer gemacht, der an alle Klassen und Klassenlehrer verteilt wurde. Spendenlisten wurden beigelegt, um einen korrekten Ablauf sicherzustellen.

Spontane Aktionen

Fast alle Klassen beteiligten sich mit kleineren oder auch erheblichen Spendensammlungen. Besonders die jüngeren Schüler waren sehr eifrig dabei, wenn es darum ging, die Familie, Verwandtschaft, Freunde oder Nachbarn zu sensibilisieren und die Euros in die Sammelbüchse klappern zu lassen. Die Schülerschaft steuerte ganz spontan gelungene Aktionen bei, wie die große Pfannkuchen-Verkaufsaktion der Klasse G 9.2. Auch die Konrad-Duden-Singers und Band ließen es sich nicht nehmen, ihre ‚Gage‘, die in der Regel aus Spenden besteht, die nach der Verabschiedungsveranstaltung der Abgänger gesammelt werden, für die Fluthilfe zur Verfügung zu stellen. Als schließlich der große Kassensturz gemacht wurde, staunten die Initiatoren nicht schlecht: 3 514,47 Euro waren zusammen gekommen. (red)

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