Schülbe: Keine Absprachen zu Aufsichtsrat-Job

Bad Hersfeld. Hans-Jürgen Schülbe hat Spekulationen zurückgewiesen, die Wahlempfehlung seiner Fraktionsgemeinschaft für FDP-Kandidat Thomas Fehling stehe im Zusammenhang mit einem Aufsichtsratsposten bei den Stadtwerken. „Es gab und gibt keinerlei Absprachen mit Herrn Fehling“, erklärte der Vorsitzende der Fraktionsgemeinschaft. Die GmbHs gehörten der Stadt, weshalb auch allein der Magistrat als Gesellschafter die Mitglieder der Aufsichtsräte bestimme. Schülbe kritisierte, dass die Fraktionsgemeinschaft auf Grund der Mehrheitsverhältnisse im Magistrat nicht in den Aufsichtsräten vertreten sei und ihr wichtige Informations- und Aufsichtsverpflichtungen vorenthalten würden.

„Wir sind mit dieser willkürlichen und ausgrenzenden SPD/FWG-Entscheidung von 2006 nicht einverstanden und werden versuchen, dies durch die anstehende Kommunalwahl aus eigner Kraft zu verändern“, erklärt Schülbe. Er verteidigte die Wahlempfehlung für Fehling, weil es bei der Bürgermeisterwahl um Personen ging. Fehlings Ziele hätten die Fraktionsgemeinschaft eher überzeugt als die Gunter Müllers. (kai)

Kommentare