Seit 2009 fließen rund 60 Millionen in Sanierung und Neubauten

Schönheitskur für die Schulen im Kreis

Hersfeld-Rotenburg. Baulärm gehört seit Monaten bei vielen Schulen im Kreis zum Hintergrundgeräusch. An 15 Schulen investiert der Kreis mithilfe des Geldes aus dem Konjunkturprogramm, 14 Projekte von 20 sind bereits abgeschlossen. Rund 60 Millionen Euro nennt Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt als Investitionssumme seit 2009, etwa die Hälfte sind Zuschüsse von Bund und Land.

Größtes Projekt ist der Neubau der Förderstufe der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg mit Kosten von über 5,2 Millionen Euro. Für den Anbau von elf Klassenräumen, die Verbindung zwischen Anbau und Altbau und die Sanierung des Hauptgebäudes an der Blumensteinschule in Obersuhl stehen samt Ausstattung 4,6 Millionen Euro im Plan. Die neuen Klassenräume sind seit Januar fertig. Die Großsporthalle in Obersuhl, die für weitere 1,57 Millionen Euro saniert wurde, ist schon seit dem vergangenen Jahr wieder in Betrieb.

Zu den großen Projekten gehört zudem der Obersberg-Schulkomplex, wo eine neue Mensa gebaut, das Schulgebäude aufgestockt und mit einem Anbau versehen wird. Kostenpunkt: 4,7 Millionen. Im Oktober dieses Jahres soll das Projekt beendet sein.

Voraussichtlich Ende Mai/Juni können die Schüler den Neubau des Beruflichen Gymnasiums in Bebra beziehen: Die Kosten dieses Projekts liegen bei 2,1 Millionen Euro.

Die Grundschule in Obergeis wird gerade für 1,5 Millionen Euro energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Bis zum Mai sollen die Arbeiten beendet sein. Erst im Februar wurde die Komplettsanierung des Förderstufengebäudes der Gesamtschule Geistal beendet. 1,3 Millionen Euro wurden verbaut.

Die Haselbachschule in Lis-penhausen erhält zurzeit einen dreigeschossigen Anbau. Dafür ist eine halbe Millionen Euro eingeplant. Im August soll der Anbau schon fertig sein. SEITE 2

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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