250 Dinge, die wir an der Region mögen (229): Eine Wanderung rund um Wippershain mit vielen Sehenswürdigkeiten

Schöner Rundweg an der frischen Luft

Wanderziel im Wald: Die Eichhütte wurde 1979 vom Heimatverein Wippershain errichtet .

Wippershain. Rund um Wippershain gibt es ein Wanderwegenetz von sieben verschiedenen Routen in allen Schwierigkeitsstufen und Streckenlängen. Ein schöner Spaziergang führt am Bätzenberg, im Volksmund Bastenberg genannt, entlang.

Der Rundgang ist nicht zu weit und führt über gut befestigte Feld- und Waldwege, nicht zu steil und fast ohne Kraftfahrzeugverkehr. Die Route ist besonders geeignet für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, für Familien mit Kindern, auch mit Kinderwagen ist die Strecke gut zu befahren, zum Joggen und Walken, als Sonntagsspaziergang oder einfach nur als Möglichkeit zur Entspannung ist der Rundweg ideal und geeignet für Alle, die sich gerne in frischer Luft bewegen möchten.

Die Gesamtstrecke ist vier Kilometer lang und ohne Pausen in etwa eineinhalb Stunden zu bewältigen. Beginn des Spazierganges ist an der Trafostation in der Mitte der 9. Straße, Anfang 91. Straße, dort wo das Blechnashorn des Wippershainer Künstlers Bernd Weyland steht. Drei große Linden umrahmen den Rasenplatz mit dem Kunstwerk. Von diesem Ausgangspunkt führt der Weg Richtung Fischbach den Wüllersgrund hinunter. An der Kläranlage geht es auf geschottertem Weg weiter, bis nach etwa einem Kilometer links in den Wald der Friedrich–Franz–Weg abzweigt. Eine Ruhebank lädt ein zur ersten Rast. Dann im Wald weiter bergan zum Denkmal zum Andenken an das Waldmännchen, Schutzpatron des Waldes, mit Hinweisen auf die ehemalige Revierförsterei Wippershain und deren Förster Friedrich Franz.

Gedenk-Eiche

Neben dem Denkmal steht die Willi-Baumgardt-Eiche mit Holztafel zum Gedenken gepflanzt an den gleichnamigen Forstwirt vom Forstamt Bad Hersfeld. Auf dem Wanderweg W 6 geht es weiter, aber an dem Abzweig links nach Wippershain Richtung Aussiedlerhof vorbei, ebenfalls an dem Abzweig rechts Richtung Steingraben vorbei bis zur Schutzhütte. Die Eichhütte wurde 1979 vom Heimatverein Wippershain errichtet und wird bis heute von diesem gepflegt und instandgehalten. Hier findet man Schutz bei Regen und Unwetter. Im Außenbereich laden rustikale Holzbänke und Tische zum Picknick ein. Neben der Schutzhütte steht eine alte knorrige Eiche, vom Blitz getroffen, vom Sturm zersaust, ein einmaliges Naturdenkmal. Etwas mühsam bergauf erreicht man im freien Feld den Festplatz von Wippershain mit der Hütte der Kirmesburschen. Vor der Hütte steht ein stattlicher Mammutbaum, der seine zukünftige Größe jetzt schon erahnen lässt. Danach ist schon der Ortsrand von Wippershain mit Ende der 6. Straße in Sicht. Von dort geht es wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Von Erich Hartwig

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