Schnellcheck: Das Spaßhaus ist erstmalig bei Lolls – Fakten, Zahlen und Besonderes

Spaß in der Fun Street

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Ein Haus voller Spaß: Das verspricht Schausteller Lutz Hofmann mit seiner „Fun Street“. Die Besucher erkunden das Haus, das voller Überraschungen steckt, zu Fuß.

BAD HERSFELD. Während des Lullusfestes stellen wir in einer täglichen Serie einige besonders interessante Fahrgeschäfte und Aussteller vor. Im Schnellcheck stehen die Schausteller Rede und Antwort. Zum ersten Mal auf Lolls ist Lutz Hofmann mit seinem Laufgeschäft „Fun Street“. Im Schnellcheck beantwortet er die wichtigsten Fragen.

Wieviele Mitarbeiter hat das Unternehmen?

Lutz Hofmann beschäftigt zwei Mitarbeiter. „Der Chef muss selbst mit ran“, sagt der Schausteller. Er selbst war schon einmal mit einem Geschäft auf dem Lullusfest vertreten, vor zwei Jahren mit dem Labyrinth „Downtown“.

Wann wurde das Unternehmen gegründet?

Vor 30 Jahren machte sich Hofmann selbstständig. Mittlerweile hat er vier Laufgeschäfte, also Spaß-Parcour-Häuser, die die Besucher zu Fuß durchqueren und in denen Herausforderungen wie Hindernisläufe und Rollbrücken warten.

Was erwartet die Besucher in der Fun Street?

„Besonders ist der Fahrstuhl zu Beginn, in dem die Besucher durch eine Simulation das Gefühl haben, in einen 500 Meter tiefen Schacht zu fahren“, erklärt der Inhaber. Anschließend durchquert man ein Stangenlabyrinth und kommt zuletzt in einen scheinbar überfluteten Keller, aus dem die Besucher sich befreien müssen.

Muss man danach nass über das Lullusfest laufen?

Nein. Hofmann hat an die herbstlichen Temperaturen gedacht und verschiedene Wasserinstallationen, die im Sommer die Besucher nass spritzen, ausgeschaltet. Die Fun Street kann man trockenen Fußes durchqueren.

Wie groß ist das Geschäft?

Spaß haben können die Besucher ab heute auf einer Fläche von 21 mal elf Metern. Der Aufbau ist 12 Meter hoch.

Wieviele Fahrzeuge sind für den Transport im Einsatz?

Um die Fun Street von Ort zu Ort zu bringen, ist neben einem Auto und zwei Lkw auch ein Packwagen nötig.

Was ist das Besondere an Lolls?

Hofmann freut sich besonders darüber, dass schon während des Aufbaus allerhand Hersfelder zum Zuschauen kommen und sich interessiert zeigen. „Lolls ist immer ein Highlight. Unter den Kollegen ist es überall bekannt“, weiß er.

Wie lange dauert der Aufbau?

In der Regel braucht Hofmann mit seinen Kollegen etwa zwei Tage, um die Fun Street so wie sie ist aufzubauen.

Gibt es auch mal Urlaub?

Schausteller sind die meisten Monate im Jahr auf Reisen. Lutz Hofmann pausiert im Januar und Februar. Dann geht es mit den Geschäften in die Heimat, nach Rudolstadt in Thüringen. Die restlichen zehn Monate arbeitet er. Dabei besucht er mit den vier Geschäften im Schnitt 40 bis 50 Veranstaltungen.

 (sar)

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