Präventionsveranstaltung an der Modellschule

Schlimme Folgen, wenn’s kracht

Bad Hersfeld. „Die Wahrscheinlichkeit, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, erhöht sich auf nahezu 100 Prozent bei Konsum von Alkohol und Drogen.“ Polizeioberkommissar Jan Henkel von der Polizeistation Bad Hersfeld informierte 180 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe und der kaufmännischen Berufsschule der Modellschule Obersberg in drei Vorträgen über die Gefahren im Straßenverkehr.

Fahranfänger gefährdet

Insbesondere jugendliche Fahranfänger seien im Straßenverkehr besonders gefährdet. Ihr Risiko, bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet zu werden, sei fast dreimal so hoch wie beim Durchschnitt der Bevölkerung, erklärte Henkel. Als Ursachen nannte er neben der erhöhten Risikobereitschaft und der ungenügenden Gefahreneinschätzung nicht zuletzt auch den Konsum von Alkohol und Drogen!

Dieses Thema stand im Mittelpunkt des Präventionstages „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ an der Modellschule Obersberg. Jan Henkel informierte die Jugendlichen anhand konkreter Fälle aus seinem Arbeitsalltag über die oft fatalen Folgen von Drogen- und Alkoholfahrten.

Psychische Folgen

Von besonderem Interesse waren für die Schülerinnen und Schüler neben den straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen die psychischen Folgen schwerer Verkehrsunfälle für die Unfallbeteiligten und deren Angehörige. Die Betroffenheit und das rege Interesse der Jugendlichen an dieser Thematik wurde anhand zahlreicher Fragen und eigener Erfahrungsberichte deutlich.

„Die große Teilnehmerzahl an der bereits zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit der Polizeistation Bad Hersfeld ausgerichteten Veranstaltung bestätigt die Präventionsarbeit an der Modellschule Obersberg und wird auch in Zukunft ein fester Bestandteil der Verkehrserziehung der Schülerinnen und Schüler an der MSO sein“, betonte Arne Stückradt, einer der Organisatoren der Veranstaltung. (red/zac)

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