HZ-Medizin-Talk: Fachärzte informieren über ein kleines Organ mit großer Wirkung

Die Schilddrüse hat’s in sich

Prof. Dr. Peter Issing

Bad Hersfeld. In Deutschland hat etwa jeder dritte Erwachsene eine vergrößerte oder knotig veränderte Schilddrüse. In Jodmangelgebieten wie in unserer Region wird dies besonders häufig beobachtet. Deshalb ist die Schilddrüse diesmal auch Thema beim Medizin-Talk der Hersfelder Zeitung, der am Donnerstag, 8. Oktober, ab 18.30 Uhr im Verlagshaus der HZ am Benno-Schilde-Platz 2 in Bad Hersfeld stattfindet.

Referenten sind Prof. Dr. Peter R. Issing, Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-, Hals- und Plastische Gesichtschirurgie am Klinikum Bad Hersfeld, Dr. Martin Wenger, Ärztlicher Leiter der Nuklearmedizin am Klinikum und Dr. Eckhard Wilbrandt, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologe, Hypertensiologie, der in Heringen ein Nieren- und Hochdruckzentrum mit Zweigstelle in Bad Hersfeld betreibt. Moderiert wird die Veranstaltung von HZ-Redaktionsleiter Kai A. Struthoff.

Verschiedene Erkrankungen

Alle drei Ärzte sind ausgewiesene Fachleute auf dem Gebiet der Schilddrüse. Diese kann zu einer Vielzahl verschiedener Erkrankungen führen, die wegen der Lage der Schilddrüse am Hals die Luft- und Speiseröhre beeinträchtigen können. Typische Symptome können beispielsweise ein Kloßgefühl, Schluck- und Atemprobleme oder Allgemeinbeschwerden wie etwa Müdigkeit oder Nervosität sein. In seltenen Fällen ist auch mit bösartigen Tumoren zu rechnen.

In vielen Fällen können Schilddrüsenerkrankungen konservativ angegangen werden, allerdings ist bisweilen auch eine operative Behandlung notwendig, die wegen der Nähe der Schilddrüse zum „Stimmbandnerven“ behutsam erfolgen muss.

Die Referenten werden nach einer Einführung in die Thematik vor allem über die Methoden der Diagnostik und der Behandlung sprechen. Ihre Ausführungen werden multi-medial mit Grafiken, Fotos und Filmeinspielungen begleitet. Außerdem steht genug Zeit für Fragen aus dem Publikum zu Verfügung.

Für die Veranstaltung ist eine telefonische Voranmeldung unter der Rufnummer 06621 / 161 149 (Christine Seibt bei der Hersfelder Zeitung) erforderlich, denn die Sitzplätze sind begrenzt.

Achtung: Der Veranstaltungsraum der HZ ist im zweiten Obergeschoss, es gibt keinen Fahrstuhl. Der Eintritt zum HZ-Schilddrüsenforum ist frei. (red/kai)

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