Kleiderstübchen des DRK in Bad Hersfeld nach Renovierung neu eröffnet

Schick aus zweiter Hand

Hell und freundlich: Komplett renoviert und neugestaltet worden ist jetzt mit sehr viel ehrenamtlicher Arbeit das Kleiderstübchen des DRK in der Benno-Schilde-Straße in Bad Hersfeld. Darüber freuen sich (von links) die Leiterin der Sozialarbeit Cornelia Grimm, Kreisgeschäftsführer Frank Leyendecker, Brigitte Hofmann, Reinhard E. Matthäi, Marc Winkler, Baris Cokgenc und Jutta Holtzmann. Foto: Zacharias

Bad Hersfeld. Richtig hart gearbeitet haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes in den vergangenen Tagen und aus dem Kleiderstübchen des DRK in der Benno-Schilde-Straße 13 in Bad Hersfeld einen freundlichen, hellen und großzügigen Second-Hand-Laden gemacht.

Frische Farbe, neue Lampen und vor allem Regale sorgen jetzt dafür, dass das Kleidungsangebot für Damen, Herren und jetzt auch Kinder übersichtlich präsentiert werden kann. „Das ist aber schön geworden“, loben die ersten Kunden, die es kaum abwarten können, bis das Stübchen wieder geöffnet ist.

Mit der bisherigen Gestaltung des seit 2009 bestehenden Ladens waren die sechs Frauen, die dort ehrenamtlich tätig sind, schon lange nicht mehr zufrieden. Ein Besuch im Kleiderladen des DRK in Fulda war dann der Stein des Anstoßes. Das dort gesehene gefiel des Helferinnen so gut, dass sie mit ihrem Eifer schließlich auch Kreisgeschäftsführer Frank Leyendecker überzeugten.

Bezahlt werden musste im Wesentlichen das Material für die Renovierung und Neuausstattung, betont Brigitte Hofmann, eine der Helferinnen, die den Laden betreiben. Mit der Unterstützung von Baris Cokgenc und Marc Winkler, zwei Aktiven des Ortsverbands Bad Hersfeld, wurde erst der gesamte Laden leergeräumt, dann neu gestrichen, mit neuen Lampen und Regalen ausgestattet und wieder eingeräumt. Der gesamte Kleidungsbestand wurde, so erklärt Jutta Holtzmann, der Kleiderkammer des Kreises für die Asylbewerber zur Verfügung gestellt.

„Wir verkaufen an Jedermann“, betont Holtzmann. Nicht nur Bedürftige sind im Kleiderstübchen willkommen, sondern alle Kunden, die sich freuen, günstig Kleidung aus zweiter Hand zu erwerben. Mitunter finden sich auch ladenneue Stücke im Angebot – aus Geschäftsauflösungen oder auch Fehlkäufen der Kunden.

Sauber und gut erhalten

„Saubere und gut erhaltene Kleidung nehmen wir gerne an“, sagt Brigitte Hofmann. Sie bittet jedoch darum, die Sachen während der Öffnungszeiten im Laden abzugeben und nicht einfach vor der Tür abzustellen. „Da werden die Säcke durchwühlt und alles ist schmutzig, sodass wir es nur noch wegwerfen können“, erklärt Holtzmann.

Jede Menge Lob und Dank für die engagierten Helferinnen und Helfer gab es bei der Wiedereröffnung von der Leiterin der Sozialarbeit beim DRK, Cornelia Grimm, vom Vorsitzenden des Kreisverbandes Gunter Müller, von Kreisgeschäftsführer Frank Leyendecker und von Reinhard E. Matthäi. Letzterer weiß als Katastrophenschützer, dass er in Notfällen, wenn zum Beispiel eine Familie alles bei einem Brand verliert, jederzeit auf das Kleiderstübchen zurückgreifen kann. Und Gunter Müller freut sich, dass das DRK so ansprechend mitten in der Stadt präsent ist.

Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 15 Uhr.

Von Christine Zacharias

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