Gastspiel des Hersfeldpreisträgers am 21. März im AudiMax der Obersberg-Schulen

Schad spielt den „Kontrabass“

Stephan Schad

Bad Hersfeld. Hersfeldpreisträger Stephan Schad kehrt am Freitag, 21. März, mit Patrik Süskinds „Der Kontrabass“ in die Festspielstadt zurück. Aufführen wird er die Inszenierung des Hamburger Schauspiels ab 19.30 Uhr im AudiMax des Schulcampus Obersberg.

Auf Einladung der „Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine“ wird der Schauspieler, der im vergangenen Jahr bei den Bad Hersfelder Festspielen als erster das „Double“ (Großer Hersfeldpreis und Zuschauerpreis) errang, in diesem wunderbaren und unterhaltsamen Ein-Personen-Stück zu sehen sein.

Das „Hamburger Abendblatt“ schrieb über die Aufführung: „Schad wandert barfuß über die Bühne, lamentiert, referiert, trinkt sein Bier, schreit und schweigt – immer an den richtigen Stellen. Man lacht viel mit, man hört immer zu. Alles an diesem Abend ist aus einem Guss: das zurückgenommene Bühnenbild (Oliver Helf ), die leise Dramaturgie (Max Claessen), die musikalischen Kontrapunkte des Kontrabassisten Henning Kiehn.“

„Der Kontrabass“ des Erfolgsautors Patrik Süskind („Das Parfüm“) ist ein hintergründig-witziges Stück, das 1981 mit Nikolaus Paryla uraufgeführt wurde und seitdem an vielen deutschsprachigen Bühnen mit sensationellem Erfolg läuft.

Es besteht aus dem Monolog eines alternden Kontrabassisten, Mitglied in einem Staatsorchester, der einen emphatischen Vortrag über die Vorzüge seines Instruments hält. Bald wird aber klar, dass er in Wirklichkeit ein verbitterter einsamer Stubenhocker ist, ein namenloser Musiker, der die junge Sopranistin Sarah anbetet, aber nicht anzusprechen wagt. Während er sich für das abendliche Konzert umzieht, sinniert er darüber, wie er ihre Aufmerksamkeit erregen kann. Wie wird er es anstellen? Wird es ihm gelingen?

Karten zu 15 Euro bei freier Platzwahl gibt es in der Brillenschmiede in der Johannesstraße, der Hoehlschen Buchhandlung in der Weinstraße, P.K. Wolff Damenmode, Badestube 6 a, und im Verlagshaus der Hersfelder Zeitung im Schildepark. (red/ks)

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