Lollsfestival mit der Rhythm & Blues-Formation MAC – präsentiert von der Hersfelder Zeitung

Satter Sound auf dem Linggplatz

Handgemachte Musik: Die Band MAC spielte am Donnerstag zum Lollsfestival auf dem Bad Hersfelder Linggplatz. Präsentiert wurde der Auftritt von der Hersfelder Zeitung anlässlich ihres 250-jährigen Bestehens. Im Bild rechts Sänger Florian Litz. Fotos: Eisenberg

Bad Hersfeld. „Ist der Platz eigentlich voll?“, rief Florian Litz, Sänger Rhythm & Blues-Formation MAC am Donnerstagabend den Zuschauern entgegen, während er ins Halbdunkel des Linggplatzes spähte.

Bei dieser Frage drängte sich längst das Publikum beim abendlichen Auftritt der zehnköpfigen Kombo zum Lollsfestival vor der Bühne am Linggplatz. Unterstützt wurde der Auftritt von der Hersfelder Zeitung, die im Jahr ihres 250-jährigen Bestehens zahlreiche Veranstaltungen im Verbreitungsgebiet präsentiert.

Ob der Linggplatz in diesem Jahr ein wenig leerer wirkte, weil die Bühne um einige Meter nach hinten gerückt worden war, oder tatsächlich einige Musikfans angesichts der nachmittäglichen Regenschauer den Weg in die Innenstadt gescheut hatten, ist schwierig zu beurteilen. Der Stimmung tat das aber auch keinen Abbruch.

Die Kult-Band, die mit Unterbrechung seit Ende der 1960er Jahre besteht, setzte wieder auf handgemachte Musik. Mit zwei Sängern – Florian Litz und „Andy“ Baldauf mit der Reibeisenstimme –, Instrumentalisten, die teilweise aus der Hersfelder Lolls-Kult-Band Dayton Quince bekannt sind und dem vierstimmigen Bläsersatz MAC-Horns, die allen Songs zum besonderen Drive verhelfen. Und dieser Drive ging schnell schon bald in die Beine des Publikums über. Zwischendurch gab es – wie es sich für das Lollsfestival gehört – immer wieder kräftigere „Attacken“.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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