Freie Umschau in der Bad Hersfelder Gesamtschule Geistal

Der Samstag als Alltag

Vergoldete Kupfermünzen waren das Ergebnis eines Experiments, das die Klasse G9a mit ihrer Lehrerin Charis Lorenz (rechts) im Chemieraum zeigte. Foto: Hettenhausen

BAD Hersfeld. Eigentlich ist samstags kein Unterricht in der Gesamtschule Geistal. Doch am Samstag wurde bei dieser Regelung eine Ausnahme gemacht. Alle Schülerinnen und Schüler waren gekommen, um beim „Tag der offenen Tür“ ihre Schule und das, was sie ausmacht, zu präsentieren.

„Heute sind zum ersten Mal neben den Fünft- und Sechstklässlern auch die achten bis 10. Klassen dabei, damit die Schule sich im Ganzen mit einem repräsentativen Querschnitt zeigt“, erklärte Stufenleiter Bernd Wennemuth auf einer seiner vielen Führungen durch die Schulräume.

Eine große Zahl neugieriger Eltern vor allem von Grundschulkindern war gekommen, um sich über die Vorzüge dieser integrierten Gesamtschule zu informieren, bei der es G8, also den verkürzten gymnasialen Bildungsgang, nicht gibt und bei der für die Kinder erst nach der achten Klasse entschieden wird, welcher Bildungsabschluss angestrebt werden soll.

Viele Familien müssen in den nächsten Wochen ihre Schulwahl treffen. Da punkten solche informativen und gut organisierten Veranstaltungen wie die in der Geistalschule besonders.

Nachdem im ersten Teil des Programms Unterricht in den Klassenzimmern stattfand, wurden danach unter anderem Angebote der Wahlpflichtfächer, die Talentgruppen und die Begabtenförderung vorgestellt. Zahlreiche Mitmachaktionen unterhielten das Publikum. Sie konnten Modelle bauen, Schach spielen, Experimente ausprobieren, den Chor, die Schulband oder die Theater-AG bewundern oder den Kindern beim Tanzen, Fußball- und Basketballspielen zuschauen. Für die Bekämpfung von Hunger und Durst war ebenfalls gesorgt.

Von Vera Hettenhausen

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