Ulrich Wewelsiep begeisterte im Grebekeller

Der Sänger unter dem Bärenfell

Zeigte seine andere Seite: Musical-Darsteller Ulrich Wewelsiep unterhielt das Publikum im Grebe-Keller mit moderner Jazz-Musik. Foto: Wagner

Bad Hersfeld. „Uli legt den Pelz ab und zeigt, was drunter ist.“ Treffender hätte man das Konzert von Sänger und Musical-Darsteller Ulrich Wewelsiep, der in der Festspielproduktion „Das Dschungelbuch“ den Bären Baloo verkörpert, nicht beschreiben können. In der urigen Atmosphäre des Gewölbekellers unter dem Haus Grebe am Markt bewies er, dass er nicht nur auf der großen Bühne brilliert, sondern auch im kleineren Kreis mit gekonnt dargebotenem Jazz sein Publikum begeistert.

Neben Klassikern von Künstlern wie Elvis Costello, den Beatles und Jimi Hendrix, sowie moderneren Songs, unter anderem von der britischen Synthie-Pop Gruppe Depeche Mode, gab er auch das selbstgeschriebene „Once“ zum Besten. Neben Wewelsieps stimmgewaltigem Gesang wurde auch die Darbietung von Gitarrist Jörg Lehnhardt mit großem Applaus belohnt, der den Sänger erst an der E-Gitarre und später an der Akustikgitarre begleitete.

Die rund 60 Zuhörer im Theaterkeller bekamen die andere Seite des Bärendarstellers zu sehen und hören. Doch so ganz konnte Uli Wewelsiep zum Ende des ausverkauften Konzertes doch nicht auf eine Kostprobe aus dem „Dschungelbuch“ verzichten und stimmte ein paar Töne des „Honigbärenblues“ an. Dafür wurde er mit tosendem Applaus belohnt. (nw/red)

Von Nicole Wagner

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