Natt-Nachfolge: Rat der Landeskirche beruft Pfarrerin ins Amt

Sabine Kropf-Brandau wird neue Pröpstin

Sabine Kropf- Brandau

Hersfeld-Rotenburg. Sabine Kropf-Brandau, derzeit Pfarrerin in Obervellmar (Kirchenkreis Kaufungen), wird neue Pröpstin des Sprengels Hersfeld. Der Rat der Landeskirche berief die 46-Jährige in Hofgeismar zur Nachfolgerin von Pröpstin Marita Natt, die Ende Juni als Prälatin in das Landeskirchenamt nach Kassel wechselt. Das berichtete gestern Karl Waldeck, der Pressesprecher der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Als Pröpstin wird Sabine Kropf-Brandau – so besagt es die Grundordnung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck – den Sprengel „im Einvernehmen mit dem Bischof durch seelsorgerliche Beratung, Weisung und Hilfe“ leiten und den Bischof bei seiner Arbeit unterstützen.

Sabine Kropf-Brandau ist in ihrer neuen Aufgabe zuständig für die Kirchenkreise Hersfeld, Rotenburg, Fritzlar, Homberg, Melsungen, Ziegenhain und den thüringischen Kirchenkreis Schmalkalden samt aller Kirchengemeinden. In ihrer Funktion gehört die Pröpstin unter anderem den beiden Leitungsgremien der Landeskirche, der Landessynode und dem Rat der Landeskirche, an. Dienstbeginn für Sabine Kropf-Brandau soll der 15. August sein.

Sabine Kropf-Brandau ist seit 1989 verheiratet mit Pfarrer Dr. Robert Brandau. Dieser leitet die Arbeitsstelle Migration der Landeskirche. Das Ehepaar hat drei Kinder im Alter von 18, 15 und zwölf Jahren. Das Amt der Pröpstin ist mit einem Umzug nach Bad Hersfeld verbunden. Die Pröpstin bekleidet Kraft Amtes die Pfarrstelle 2 an der Stadtkirche und gehört dem Kirchenvorstand an. HINTERGRUND/ZUM TAGE

Von Kurt Hornickel

Kommentare