Landessieger Sechster bei Bundesentscheid

Ruppel fehlen wenige Millimeter

Platz sechs: Helgo Ruppel aus Beiershausen. Foto: Vöckel

NEUBRANDENBURG. Der große Wurf ist ihm nicht gelungen. Doch mit seinem Abschneiden beim Deutschland-Entscheid um den Titel des Bundesschützenkönigs kann Helgo Ruppel vom SV Beiershausen durchaus zufrieden sein. „Mein bester Treffer war eine 10,7. Der wird für den Titel nicht reichen“, war sich der hessische Landesschützenkönig schon nach dem Bundesfinale am Samstag beim 57. Deutschen Schützentag in Neubrandenburg sicher. Zum absoluten Höchstwert fehlten dem 41-jährigen Postbeamten aus Niederaula zwei Zehntel.

Dieser Abstand vom Zentrum auf der zehn Meter entfernten Luftgewehrscheibe ist mit dem Auge kaum zu erkennen. Der elektronisch vermessene Wert ergab den Teiler 73 (hundertstel Millimeter Abweichung von der Scheibenmitte). Dieses Ergebnis brachte Ruppel den sechsten Rang ein.

Teilnehmer am Bundesfinale waren die Schützenkönige der 20 Landesverbände. Den Titel errang Christine Fuhr vom Rheinischen Schützenbund. Die Proklamation und die Ehrung der Platzierten nahm der Vizepräsident des Deutschen Schützenbundes, Heinz-Helmut Fischer, beim Bundesschützenball im Jahn-Sportforum in Neubrandenburg vor.

Zuvor hatte Ruppel zusammen mit dem Landesjugendschützenkönig Marco Raubach und Präsident Hans-Heinrich von Schönfels die hessische Delegation im Jubiläumsfestzug angeführt. (zvk)

Kommentare