Kooperation im Kulturbetrieb zum Ziel gesetzt

Ruinenfreunde wählten Helgo Hahn

Generationswechsel: Helgo Hahn (rechts) folgt Heinz H. Noack im Vorsitz der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Mit großer Mehrheit hat die Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine Helgo Hahn zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt Heinz H. Noack, der nach langer Vorankündigung nicht noch einmal kandidieren wollte. Zur Wahl für die Position des Vorsitzenden hatte sich am Mittwochabend im Hotel am Kurpark auch Götz Geißler gestellt. Er mochte den ihm angetragenen stellvertretenden Vorsitz im folgenden Wahlgang nicht anstreben.

In dieses Amt wurde Markus Pfromm gewählt. Dessen bisherige Aufgabe der Schriftführung übernimmt künftig Ingeborg Fischer, Kassierer bleibt Hans-Jürgen Dietz.

Den Vorstandswahlen ging eine engagierte Aussprache voraus, die eines der Mitglieder als erfrischend demokratisch und belebend bezeichnete in einer Zeit, in der es andere Vereine schwer haben, überhaupt Verantwortliche für Ehrenämter zu finden. Unter großem Beifall dankte Helgo Hahn seinem Vorgänger Heinz H. Noack für dessen erfolgreichen, langjährigen Einsatz im Dienst der Gesellschaft der Freunde. Noack hatte gemeinsam mit Schatzmeister Dietz zuvor einen einwandfreien und finanziell erfolgreichen Statusbericht abgeben können für den 197 Mitglieder zählenden Verein.

Der scheidende Vorsitzende bedankte sich für die vielfältige Unterstützung, namentlich auch für das Engagement Götz Geißlers in Fragen der Außendarstellung und Mitgliederwerbung. Noack erinnerte an erfolgreiche Veranstaltungen wie zuletzt mit Julian Weigend und Volker Lechtenbrink und rief in Erinnerung, welche Entwicklung bei der Förderung des Kulturbetriebs in der Stiftsruine mit Partnern aus der Wirtschaft erreicht werden konnte.

Programmatisch kündigte Helgo Hahn an, dass es ihm neben praktischen Punkten wie der Erneuerung der Internetpräsenz oder der Unterstützung von Sponsoring-Aktivitäten auch um eine neue Kultur des Miteinander gehe. Hier sprach er vor allem die Beziehung zwischen den Bad Hersfelder Festspielen und dem Arbeitskreis für Musik als Opern- und Konzertveranstalter an. „Wir werden versuchen, Mittler zu sein“, erklärte Hahn. (red)

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