Neuer Mietwertrechner: Preise bleiben im Kreis stabil

In Rotenburg sind die Mieten am teuersten

+

Hersfeld-Rotenburg. Wer im Kreis Hersfeld-Rotenburg eine Wohnung mietet, zahlt im Schnitt 4,10 Euro pro Quadratmeter. Damit bleiben die Mieten im Vergleich zum Vorjahr auf dem gleichen Niveau. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Amts für Bodenmanagement in Homberg. Allerdings gibt es Schwankungen innerhalb des Landkreises.

Besonders günstig wohnen Mieter in Haunetal, wo der Durchschnittswert bei 3,90 bis 4,20 Euro liegt. Ähnlich sieht es in Schenklengsfeld aus. Die höchsten Durchschnittspreise pro Quadratmeter haben Rotenburg mit 4,70 Euro und Bad Hersfeld mit 4,50 bis 4,60 Euro.

Als einzige offizielle und frei verfügbare Mietpreisübersicht liegt der neue Mietpreiskalkulator für die Jahre 2013 und 2014 nun vor. Dieser soll Mietern, Vermietern, Maklern und Banken als Orientierung dienen. Die von der Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse des Amts für Bodenmanagement erstellte Auswertung gibt die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Mietwohnungen an.

Im Vergleich zwischen den Kreisen kann man im Werra-Meißner-Kreis mit 4,05 Euro pro Quadratmeter günstiger wohnen als in Hersfeld-Rotenburg. Im Schwalm-Eder-Kreis hingegen liegt der Wert mit 4,60 Euro höher. Ein Grund dafür ist laut Fachbereichsleiter Immobilienwertermittlung, Günther Kirchoff, die Nähe zu Kassel. Der Berechnung liegen regionale Daten zugrunde, Basis für den statistisch abgeleiteten Wert sind die Nettokaltmieten. Die Experten konnten auf 1301 neue Daten zurückgreifen. Hauptquelle sind Angaben zu Vermietungen von Grundstücks- und Gebäudekäufern. Diese erhalten vom Gutachterausschuss Fragebögen. Mit der Rücklaufquote von 50 bis 60 Prozent ist Kirchoff zufrieden.

2012 hatte das für den Kreis zuständige Amt die erste Mietpreisübersicht vorgelegt. Künftig soll es alle zwei Jahre eine solche Übersicht mit entsprechendem Rechner geben. Hintergrund, Zum Tage

Von Nadine Maaz

"Unverbaute Lage" und "gut erhalten": Das bedeuten Immobilien-Codes

"Unverbaute Lage" und "gut erhalten": Das bedeuten Immobilien-Codes

Kommentare