Rotenburg kämpft um Bundeswehrstandort

Rotenburg. Im Zuge der Diskussion um den Erhalt des Bundeswehrstandortes Rotenburg wird Anfang Februar der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Christian Schmidt, die Alheimer Kaserne besuchen. Er möchte sich selbst ein Bild vor Ort machen.

Das kündigte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt beim traditionellen Neujahrsappell der Bundeswehr an.  Schmidt nutzte ebenso wie Bürgermeister Manfred Fehr die Gelegenheit, um die Verbundenheit der Stadt und des Kreises mit der Bundeswehr zu betonen. „Wenn wir alle für Rotenburg werben, können wir zuversichtlich sein“, sagte Schmidt. Fehr bezeichnete die bereits getätigten Investitionen als „gutes Zeichen für den Erhalt des Standortes.“ Der Neujahrsappell wurde von Oberstleutnant Gerald Schreiber abgenommen, der erst am Montag nach sieben Monaten aus Afghanistan zurückgekehrt war.

Schreiber dankte bei dem Appell seinem Vertreter, Oberstleutnant Klaus Achterkamp, für dessen „erstklassige Arbeit“ während seiner Abwesenheit. Achterkamp habe dafür gesorgt, dass Schreiber „den Kopf frei“ hatte für den Einsatz in Afghanistan. Zur Anerkennung wurde Achterkamp mit einer Medaille ausgezeichnet.

Schreiber erklärte, er habe den Eindruck, dass der Afghanistan-Einsatz in Rotenburg und Umgebung von der Bevölkerung sehr wohl gewürdigt werde. (kai)

Neujahrsappell der Bundeswehr in Rotenburg

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