Hersfelder müssen auf Meryl Streep verzichten

Vom roten Teppich ins heimische Kino

Bad hersfeld. Bei der Oscarverleihung in der Nacht zu Montag, erhielt Meryl Streep einen Oscar als beste Schauspielerin in „Die eiserne Lady“. Doch die Hersfelder bekommen diesen Film nicht zu sehen, denn er wird nur in Großstädten gezeigt.

Dass nicht jeder mit dem Oscar ausgezeichnete Film in die heimischen Kinos kommt bestätigt Horst Martin, der Inhaber des Kinocenters in Bad Hersfeld. „Es gibt nur 100 Kopien des Films. Im Vergleich dazu, gibt es von den meisten anderen Filmen zwischen 700 und 800 Kopien“, erzählt Martin.

Dafür ist aber der französische Stummfilm „The Artist“, der als bester Film ausgezeichnet wurde, in der zweiten Märzhälfte im Hersfelder Kino zu sehen, möglicherweise sogar früher. Ob sich der prämierte Film mit dem ebenfalls aus Frankreich stammenden Film „Ziemlich beste Freunde“ messen kann, bleibt abzuwarten.

„Er ist bisher der erfolgreichste französische Film in Deutschland. Seit der Film bei uns im Kino läuft, haben ihn 4500 Besucher gesehen“, berichtet Horst Martin.

In Bebra ab 2. März

Auch im Biber Kinocenter in Bad Hersfeld ist der prämierte Film „The Artist“ zu sehen. Hier feiert er jedoch schon am Freitag, 2. März, seine Premiere auf der Kinoleinwand.

Aber auch die Besucher des Biber-Kinos müssen auf Meryl Streep in „Die eiserne Lady“ verzichten. (mad)

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