Rohrverladung einmal anders

+

Bad Hersfeld. Am Dienstag traute eine Streife der  Autobahnpolizei an der sogenannten LOMO-Kreuzung kaum ihren Augen. Ein Lkw befuhr die B 62 von Asbach kommend in Richtung Bad Hersfeld zur Frankfurter Straße. Die Frontansicht des Fahrzeuges deutete auf eine Überladung hin, da die Fahrerkabine fast in den Himmel ragte.

Als das Fahrzeug die Streife passierte, kam die Ladung auf der offenen Pritsche zu Tage. Auf der Ladefläche befanden sich mehrere Metallrohre mit erheblicher Überlänge und auch augenscheinlichen Übergewicht.

Der 24-jährige Fahrzeugführer aus Bad Hersfeld wurde sofort aufgefordert, dem Streifenwagen zu einer geeigneten Waage und zur Vermessung der Ladung zu folgen. Hierbei stellte sich heraus, dass das zulässige Gesamtgewicht zwar nur um 250 Kilo überschritten war, aber die hintere Achslast bei der Ungleich-verteilung der Ladung eine Achslastüberschreitung von über 45%, genau 760 kg, aufwies.

Der Fahrzeugführer musste noch vor Ort die Metallrohre entladen, bevor er seine Fahrt weiter fortsetzen konnte, eine Anzeige folgt für ihn.

Kommentare