Band der Geistalschule rockte das Buchcafé

Rock und Pop im Wechsel

Wie die Großen: Im Buchcafé präsentierte die Rock & Acoustic-Band der Gesamtschule Geistal einmal mehr ihr Können. Foto: nh

Bad Hersfeld. Mit einem Titel der französischen Sängerin Zaz, den Emma Hummel gekonnt interpretierte und damit gleich zu Anfang das Publikum für sich einnahm, hat die Rock & Acoustic-Band der Gesamtschule Geistal ihr Konzert im gut besuchten neuen Buchcafé eröffnet.

Direkt im Anschluss folgte eine von vier Eigenkompositionen der Band, die allesamt dem Bandnamen alle Ehre machten. Die Pop-Rocksongs waren eingängig und abwechslungsreich arrangiert und wurden vom Publikum mit viel Applaus belohnt. Es folgten einige Coversongs, die zum Teil sehr überraschend und intelligent interpretiert wurden. So wurden bei „Glad you came“ von The Wanted, das Lioba Wachtel sang, die Gitarren zu Percussionsinstrumenten und die Ballade zu einer eher rockigen Nummer, die durch den treibenden Bass von Lars Braun Kraft bekam.

Antonia Jacob hat zwei der eigenen Songs geschrieben. Im ersten, „Nicht Jeder“, beschreibt sie die Arbeit und den Zusammenhalt der Band sowie den Spaß, der sich auch auf der Bühne widerspiegelt. Der erste Teil vor der Pause endete mit „Pompeii“ von Bastille und „Little Talks“ der Gruppe „Of Monsters and Men“, die so überzeugend vorgetragen wurden, dass es trotz der hochsommerlichen Temperaturen niemanden mehr auf den Sitzen hielt und viele lauthals mitsangen.

Zwei Schlagzeuger

Den zweiten Teil eröffnete die Band mit „Heart and soul“ von „Twin atlantic“. Hier zeigte die Band, dass sie zu Recht „Rock“ in ihrem Namen trägt. Antonia Jacob und Hannah Kimpel-Freund rockten die E-Gitarren, die beiden Schlagzeuger Simon Osterhaus und Niclas Göbel ließen es richtig krachen und Joseph Iraki zeigte seine Gesangsqualitäten.

Es folgte ein sehr abwechslungsreiches Programm aus Rock- und Popstücken. Geleitet wird die Band von Holger Reuning.

Das ruhige spanische Stück „Mi mondo“ sang Maitee Almonte sehr ausdrucksstark und bekam dazu von den beiden perfekt aufeinander ein

gespielten Keyboarderinnen Smila Blüm und Mara Ellenberger den nötigen Background. Bei einer sehr eigenen, aber anspruchsvollen Version von Ed Sheerans „I see fire“ konnten Hanna Trümner und Mariell Grebe ihr Können zeigen.

Sicher war auch Holger Reuning sehr beeindruckt, als er zur zweiten Zugabe nach vorn geholt wurde und die Band ein Lied für ihn spielte, das sie eigens als Dankeschön für ihn geschrieben und heimlich in der Schule geprobt hatte. Erst nach der dritten Zugabe durften die jungen Musiker schließlich die Bühne verlassen. (red/nm)

Kommentare