Lokale und auswärtige Bands reißen das Publikum im Bad Hersfelder Jugendhaus mit

Rock im Viererpack

Lokalmatadoren: Die routinierten Weiteröder Cover-Rock’n’Roller „The Nonotes“ brachten das Bad Hersfelder Jugendhaus-Publikum am Samstagabend mit Leichtigkeit in Party-Laune. Foto: Rödiger

bad hersfeld. Bereits zum fünften Mal seit 2006 waren am Samstagabend die Fans harten Gitarrenrocks in der Region aufgerufen, sich zum „Abrocken“ beim Leckfest im Bad Hersfelder Jugendhaus einzufinden. Und auch diesmal gelang es den Veranstaltern problemlos, mehr als 200 Rockfans anzulocken. Denen wurde für ihr Eintrittsgeld eine Menge geboten. Vier Bands, davon drei aus der heimischen Region, ließen es auf der Jugendhaus-Bühne so ordentlich „krachen“.

Den Auftakt machte die Bebraer Punkrockband „Missing Society“. Die vier jungen Musiker hatten an diesem Abend sogar ihre Live-Premiere.

Die zweite Band des Abends war die Weiteröder Punkrock-Combo „Next Week“. Sie spielte bereits zum zweiten Mal auf dem Leckfest. Ihre Musik war melodischer Punkrock mit deutlichen Einflüssen von bekannten Punkrock-Bands wie „Green Day“ und „Pennywise“.

Dann war es Zeit für die Lokalmatadoren, die fünf Weiteröder „High-Energy-Rocker“ der mittlerweile längst über die Grenzen Waldhessens hinaus bekannten Coverhardrockband „The Nonotes“.

Sie spielten ein kompaktes, einstündiges Programm mit Songs von AC-DC bis ZZ Top. Der druckvolle und harte Sound der „Nonotes“ war wie gewohnt präzise und mitreißend.

Auch Sänger Jens „Kutte“ Koch ist wie immer eine sichere Bank für die „Nonotes“, unermüdlich forderte er das Publikum zum Mitsingen und -grölen auf. Ihr knackiges Live-Programm rundeten die „Nonotes“ mit einigen genauso druckvollen Eigenkompositionen ab.

Nach den „Nonotes“ hatten die Headliner des Abends, die US-amerikanische W.A.S.P.-Tribute-Coverband W.E.S.P., leichtes Spiel, denn das Publikum war bereits auf „Betriebstemperatur“. W.E.S.P., die übrigens wie ihre großen Vorbilder aus Los Angeles/Kalifornien stammen, kopierten den typisch-druckvollen und melodischen Achtziger-Jahre-Hardrocksound der amerikanischen Schockrocker. Besonders dem W.E.S.P.-Leadsänger gelang eine sehr authentische Kopie der Gesangsstimme des W.A.S.P.-Frontmannes Blackie Lawless.

Die vier US-Rocker ließen dem begeisterten Publikum keine Zeit mehr zum Abkühlen und stimmten nacheinander quasi alle bekannten W.A.S.P.-Hits in ihrem eineinhalbstündigen Powerrock-Programm an.

Von Werner Rödiger

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