Riskante Extremsportarten: Auf der Suche nach dem Adrenalinkick

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Paragliding gehört zu den beliebtesten Extremsportarten. Dabei kommen Sie dem Traum vom Fliegen sehr nahe.

Höher, schneller, weiter – Extremsportarten bieten Abwechslung vom eintönigen Arbeitsalltag und das Gefühl von Freiheit. Lesen Sie hier, wie Sie sich als Risikosportler am besten absichern und welche gefährlichen Herausforderungen auf Sie warten.

Extremsportarten werden immer beliebter: Der Reiz des Außergewöhnlichen und der Wunsch nach Selbstverwirklichung treiben Menschen in der Freizeit an ihr Limit – und darüber hinaus. Häufig steht dabei nicht mehr der Sport im Mittelpunkt. Vielmehr geht es darum, die eigenen Grenzen auszuloten.

Wichtiger Tipp für alle, die mit einer Extremsportart liebäugeln: Sichern Sie sich ausreichend ab! Informieren Sie sich, welche private Unfallversicherung zahlt, wenn Sie sich verletzen. Überlegen Sie, ob eine private Auslandskrankenversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung ebenfalls Sinn machen. Wenn Sie Familie haben, denken Sie auch an eine Risikolebensversicherung. Dadurch verhindern Sie, dass Ihre Angehörigen in Ihrem Todesfall in finanzielle Not geraten. Dann steht Ihrem Abenteuer nichts mehr im Weg.

Der Traum vom Fliegen

Frei wie ein Vogel hoch oben über der Erde schweben und langsam Kreise ziehen – der Wunsch, fliegen zu können, ist tief im Menschen verwurzelt. Der Mythos von Daidalos und seinen Flügeln stammt zum Beispiel schon aus der griechischen Antike. Beim Fallschirmspringen, Bungee-Jumping oder Paragliding kommen Sie dem Traum recht nahe.

Fast überall in Deutschland werden Kurse oder Tandemflüge bzw. -sprünge angeboten. Grundvoraussetzung für ein Hobby in der Luft ist, dass Sie schwindelfrei sind und keine Höhenangst haben.

Bergsport für Mutige

Wenn Sie hoch hinaus, aber nicht den Boden unter Ihren Füßen verlieren wollen, sind die Berge der richtige Ort für Sie. Wandern, Mountainbiken und Bergsteigen sind Ihnen zu langweilig? Dann versuchen Sie es mit Freeclimbing: ohne Hilfsmitteln klettern Sie einen Felsen oder Kunstwände hoch. Sie bewegen sich alleine mit der Kraft Ihrer Hände und Füße fort.

Tipp: Steigern Sie den Schwierigkeitsgrad langsam und kontinuierlich. Trainieren Sie regelmäßig und sammeln Sie genügend Erfahrung, bevor Sie eine anspruchsvolle Route wählen.

Extremsportarten für Wasserratten

Lange Zeit galt der Weiße Hai als aggressiver Allesfresser und bösartiges Monster. Mittlerweile ist er eine Touristenattraktion: In Südafrika zum Beispiel bieten Tauchschulen an, mit Haien zu tauchen. Dabei werden die Tiere mit Ködern angelockt, während sich der Taucher in einem Metallkäfig befindet. Nichts für schwache Nerven!

Während Sie für die Begegnung mit Haien keinen Tauchschein benötigen, ist er fürs Höhlentauchen Pflicht. Dabei erkunden Sie Höhlensysteme tief unter der Wasseroberfläche. Die Herausforderung liegt darin, sich in absoluter Dunkelheit und bei schlechten Sichtverhältnissen zu orientieren – und die Ruhe zu bewahren. Selbst erfahrene Taucher können dabei Panikattacken bekommen. Sollten Sie unter Klaustrophobie leiden, ist dieses Hobby ungeeignet für Sie.

Adrenalinkick mit Absicherung

Egal, welche der Extremsportarten Sie ausprobieren – Sicherheit geht vor! Überprüfen Sie die Schulen und Organisationen genau, bei denen Sie einen Kurs buchen. Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl und lassen Sie sich nicht zu etwas überreden, bei dem Sie sich nicht wohlfühlen.

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