Die Hersfelder Feuerwehr übt für den Ernstfall

Rettung mit Schikanen

Konzentrierte Arbeit: Die Hersfelder Feuerwehr trainiert die Rettung von Verletzten aus einem Unfallwagen. Foto:  nh

Bad Hersfeld. Helfer in der Not: Die Feuerwehr Bad Hersfeld-Beiershausen hat mit Unterstützung des Rüstwagens der Kernstadt den Umgang mit einem Unfallfahrzeug geübt. Der Schutz vor Erschütterung durch Unterbauen und das sogenannte Glasmanagement standen auf dem Programm, ehe die Feuerwehrleute aus Beiershausen mit Spreizer und Schneidgerät das Autodach abtrennten. Schließlich wurde mit Hilfe des Rettungszylinders die Fahrgastzelle weiter geöffnet, um eine möglichst schonende Rettung zu gewährleisten.

Für Zugführer

Tags darauf bildete die Feuerwehr Petersberg ihre Führungskräfte fort. Mit Hilfe von Übungsszenarien in Modell- und elektronischer Form am Computer trainierten die ausgebildeten Gruppen- und Zugführer ihre Entscheidungskompetenz für den Ernstfall.

Nicht nur der klassische Brandeinsatz und die Unterstützung des Rettungsdienstes wurde besprochen, sondern auch die Zusammenarbeit mit der Kernstadtfeuerwehr bei einem Unfall mit einem Tanklastzug.

Währenddessen übte die Tauchergruppe mit der Rettungshundestaffel Bad Hersfeld die Suche von Personen im und am Wasser.

Schließlich trainierten die Jugendfeuerwehren der Stadt Bad Hersfeld ihre Zusammenarbeit bei der traditionellen Jahresabschlussübung, die in Sorga stattfand.

Atemschutzstrecke

Auf der Hauptfeuerwache durchliefen rund 25 Einsatzkräfte die Atemschutzübungsstrecke. Insgesamt waren an diesem Wochenende rund 80 Feuerwehrleute im Übungsdienst. Die Sonderausbildungen, die zumeist an Wochenenden stattfinden, dienen vor allem der Auffrischung der Kenntnisse in Brandschutz und technischer Hilfeleistung.

So müssen Feuerwehrtaucher eine mehrjährige Ausbildung absolvieren, bis sie im Feuerwehrdienst eingesetzt werden dürfen. Allein die Feuerwehrgrundausbildung dauert vier Wochen, daran schließt sich eine Standortausbildung von zwei Jahren. In weiteren Lehrgängen, wie teilweise auch an diesem Wochenende, können Feuerwehrleute zu Atemschutzgeräteträgern, Sprechfunkern und Maschinisten geschult werden. (red)

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