Hersfelder Zeitung übergab Spendengelder unserer Leser aus der Aktion Advent

Not in der Region lindern

Dank des Spendengeldes aus der Aktion Advent geht es mit der ehrenamtlichen Arbeit weiter nach oben. Darüber freuen sich (von links) Andrea Zehntgraf (SKF), Edelgard Mackowiak-Linde (Hospizverein), HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm, Birgit Berger (Hospizverein) und Gisela Buhl (SKF). Foto:  Zacharias

Bad Hersfeld. Menschen in Not aus der Region schnell und unbürokratisch helfen – das ist das Anliegen der Aktion Advent. An diesem Spenden- und Hilfsprojekt mehrerer Zeitungsverlage beteiligt sich auch die Hersfelder Zeitung. Gestern Nachmittag überreichte Geschäftsführer Markus Pfromm jeweils 1500 Euro an den Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) und an den Ökumenischen Hospizverein Bad Hersfeld.

„Der HZ ist es wichtig, regionale Schwerpunkte karitativer Arbeit mit den Spenden der Leserinnen und Leser ohne jeden Abzug von Verwaltungskosten effektiv zu fördern“, erklärte Markus Pfromm. Deshalb setzt er das Spendengeld nicht nur für Einzelfallhilfen ein, die in der Regel vom Sozial- oder Jugendamt angefragt werden, sondern auch für Vereine und Organisationen, die in der Region Gutes tun,

Der Sozialdienst Katholischer Frauen, der seit 2006 mit einer Beratungsstelle für Frauen in Not in Bad Hersfeld präsent ist, möchte mit Hilfe des Geldes eine Kleiderausgabe für Kinder einrichten. Dort sollen bedürftige Familien die Möglichkeit haben, gebrauchte, aber gut erhaltene Kinderkleider für einen symbolischen Betrag zu erhalten, erläutert Gisela Buhl, die Vorsitzende des SKF in Fulda. Beratungsangebote gibt’s bei Bedarf ebenfalls. Ehrenamtliche, die das Projekt betreuen wollen, sind bereits gefunden, wegen geeigneter Räume ist der SKF mit der Kirchengemeinde St. Lullus-Sturmius im Gespräch. Mit dem Spendengeld soll nun die Ausstattung finanziert werden.

Der Hospizverein kann jeden Euro brauchen für die Ausbildung weiterer ehrenamtlicher Hospizhelfer, erklärt Koordinatorin Birgit Berger. Zudem habe der Verein im vergangenen Jahr so gute Erfahrungen mit öffentlichen Veranstaltungen gemacht, dass weitere Vorträge und Informationen geplant seien.

Von Christine Zacharias

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