Nach Umbau und Erweiterung wird der OBI-Baumarkt einziger Mieter sein

Rechberg-Center ganz neu

Alles wird OBI: Von derzeit 4500 Quadratmeter vergrößert sich der Baumarkt im Bad Hersfelder Rechberggelände durch Umbau und Erweiterung auf 11 000 Quadratmeter. Die anderen Mieter im Rechberg-Center müssen weichen. Visualisierung: Architekturbüro Dorbritz

Bad Hersfeld. Die Erneuerung im Bad Hersfelder Rechberggelände geht weiter: Nach Fertigstellung des neuen tegut-Einkaufszentrums in der Heinrich-von-Stephan-Straße ist nun das Rechberg-Center an der Reihe. Innerhalb der nächsten vier Jahre soll der Komplex so umgebaut und erweitert werden, dass sich der hier bereits ansässige OBI-Baumarkt von derzeit 4500 auf 11 000 Quadratmeter Verkaufsfläche vergrößern kann.

Die anderen Mieter im Center – unter ihnen ein Edeka-Lebensmittelmarkt und der Textil-Discounter NKD – müssen weichen. Ihre Verträge würden jedoch, betonte Christoph Rechberg als Vertreter der Eigentümer, eingehalten.

Die Pläne für die Acht-Millionen-Euro-Investition, an der sich auch die Familie Lange aus Mühlhausen als Franchise-Nehmer beteiligt, stammen vom Bad Hersfelder Architekturbüro Dorbritz. Im Gegensatz zum tegut-Neubau, der nach abschnittsweisem Totalabriss entstand, wird das neue Rechberg-Center bei laufendem Betrieb durch kontinuierliche Erweiterungen um Umbauten entstehen. Die neue Fassade vermittelt dann ein einheitliches Bild.

Christoph Rechberg bezeichnete die langfristig angelegte Kooperation mit Vater und Sohn Lange als „gute Entscheidung für alle“. Der Mietvertrag läuft über die nächsten 20 Jahre plus eine fünfjährige Option. Im ausgebauten Markt werden dann etwa 50 Vollzeitkräfte beschäftigt sein.

OBI ist bereits seit 28 Jahren in Bad Hersfeld vertreten und hatte für seine Expansionspläne mehrere Standorte im Stadtgebiet überprüft.

„Für die Stadt war das Rechberggelände die Präferenz,“ war auch Bürgermeister Thomas Fehling mit dem Ergebnis der Suche zufrieden.

Mit der Erneuerung des Centers soll im kommenden Jahr begonnen werden, zunächst im Bereich der provisorischen Parkplätze hinter dem Aldi-Markt. Weil beim Umbau verschiedene Freibereiche zurückgebaut werden, wird die Zahl der Parkplätze am Ende sogar größer sein als heute. Bis zu 400 Stellplätze, so hat Architekt Dorbritz errechnet, stehen dann im Bereich des Rechberg-Centers und der benachbarten Geschäfte zur Verfügung.

Von Karl Schönholtz

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